Dem Betrüger zum Trotz: Jan-Uwe bekommt einen fahrbaren Untersatz

Man sollte meinen, dass hilfsbedürftige Familien und behinderte Kinder die letzten Menschen sind, an denen sich ein Betrüger vergreift. Doch Jan-Uwe und seine Familie wurden schmerzhaft eines Besseren belehrt. Sie sind einem Mann aufgesessen, der anbot, im Namen der Familie Geld zu sammeln, um ein Auto zu finanzieren. Als der Schwindel aufflog, war es leider schon zu spät: Vom Betrüger gibt es kein Lebenszeichen. Ein Anwalt kümmert sich um die Sache.

In dieser unglaublichen Situation übersieht man schnell, dass das eigentliche Problem immer noch besteht: Jan-Uwe braucht ein behindertengerechtes Fahrzeug. Der Junge kam im September 2009 mit einer Pneumonie ins Krankenhaus. Ein Luftröhrenschnitt wurde gemacht, seitdem wird Jan-Uwe beatmet. Ein passendes Vehikel müsste also nicht nur einen Rollstuhl, sondern auch das Beatmungsgerät sicher transportieren können. Die Familie hat bereits einen Großteil des Geldes einsammeln können. Die restliche Summe hat Aktion Kinderträume beigesteuert, damit Jan-Uwe mobil bleibt (für dieses Projekt und das Projekt "Rayk bleibt mobil", spendet Aktion Kinderträume insgesamt EUR 22.990,00).