Ein Fahrradanhänger für die kleine Leila

Kurz nach ihrer Geburt 2007 zeigten sich bei Leila erste Auffälligkeiten, sie trank nicht und ihr Allgemeinzustand war sehr schlecht. Man verlegte sie sofort auf die Intensivstation, wo sie am zweiten Lebenstag eine Magensonde erhielt. Zwei Wochen später erkrankte sie erstmals an einer Lungenentzündung, eine von vielen seither. Mehrere Magen- und Darm-OP'S sowie eine Herz-Operation folgten. Einzige Diagnose, die die Ärzte bisher gestellt haben: eine Chromosomen-anomalie auf dem Chromosom 8.

Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Leila mit ihrer Mutter Theresa K. in einer Studenten-WG. Nach all den Eingriffen erholte sie sich immer wieder, liebt es, Musik zu hören, auf Mama's Armen zu "tanzen" und mit eineinhalb Jahren lernte sie sogar zu sitzen. Von da an wesentlich mobiler, waren die beiden oft zusammen mit dem Fahrrad unterwegs. Dann ein erneuter Schock, Leila erleidet eine Windpocken-Pneumonie, muss reanimiert werden. Was blieb ist ein Hirnschaden, der eine Spastik zur Folge hat und Leila muss seitdem durch ein Tracheostoma beatmet werden. Nach einem halben Jahr Klinikaufenthalt durfte sie dann endlich wieder nach Hause.

Theresa K. pflegt ihre Tochter rund um die Uhr, doch Leila ist oft traurig und weint sehr viel. Da sie nicht mehr sitzen kann, ist es unmöglich, wie früher mit ihr Fahrrad zu fahren. Heute benötigen sie einen speziellen Reha-Fahrradanhänger. Die Krankenkasse ist jedoch nicht bereit, die Kosten dafür zu übernehmen.

Aktion Kinderträume übernimmt EUR 3.800,00 für die Anschaffung dieses Anhängers. Das Geld ist eine Spende der Firma Hagdorn, Spezialist für Abbruch und Altlastensanierung mit Sitz in Gütersloh, die im Dezember 2010 ihre Freunde, Kunden und Geschäftspartner gebeten haben, auf Weihnachtspräsente zu verzichten.

Zur Spendenaktion "Firma Hagedorn aus Gütersloh: "Großes" Rezept für eine große Spende"