Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Deborah

Deborah 1995 geboren, war von Geburt an in ihrer Entwicklung zurück, erst mit eineinhalb Jahren lernte sie das Laufen, Sprechen sogar erst im Schulalter. Schon mit sechs Jahren erhielt sie einen Schwerstbehindertenausweis. Die Diagnose lautete "geistige Behinderung mit schwerer Sprachentwicklungsstörung und psychomotorischer Retardierung". Zudem leidet sie unter Asthma und mehreren Allergien.

Nachdem die Eltern bemerkten, dass Deborahs Leistungsfähigkeit immer mehr nachließ, brachten sie sie in ein sozialpädiatrisches Zentrum. Hier stellte man eine weitere Diagnose: eine neuromuskuläre Erkrankung, die zusätzliche Therapien bedingt, teilweise drei Sitzungen täglich. Da die Familie auf dem Land lebt, sind damit immer lange Fahrten verbunden. Auch die Schule, die Deborah besucht, ist weit entfernt. Weil sie in der vorherigen Schule nicht ausreichend gefördert und gepflegt wurde, besucht sie mittlerweile eine Förderschule (Zweig der Waldorfschule), was aber für die Eltern zur Folge hat, dass sie Schulgeld zahlen müssen und einen Kredit bei der Schule aufnehmen mussten. Hinzu kommt, dass die Vermieterin der Familie nahe gelegt hat, sich nach einer neuen Wohnung umzusehen, da Deborah "geschäftsschädigend" für sie sei. Dieser Umzug erfordert eine weitere Kreditaufnahme und da der Vater Alleinverdiener der Familie ist, sind sie am Ende ihrer finanziellen Möglichkeiten.

Für weitere Anschaffungen fehlen die Mittel und deshalb haben sie um Hilfe gebeten. Deborah ist aus dem Standard-Kinderautositz herausgewachsen. Ein spezieller Reha-Autositz wurde von der Krankenkasse übernommen, der passt jedoch nicht in das jetzige Fahrzeug der Familie. Um Deborah und ihren Eltern die Fahrten zur Schule, den zahlreichen Therapien, Arzt- und Krankenhausbesuche zu erleichtern, beteiligt sich Aktion Kinderträume mit einer Spende von EUR 2.000,00 an der Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeugs