Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten Fahrzeugs für Lotta’s Eltern

Lotta, 7, kam scheinbar gesund zur Welt und entwickelte ich bis zu ihrem 4. Lebensmonat völlig normal. Doch dann fiel den Eltern auf, dass etwas nicht stimmte. Sie trank schlecht, zeigte keinen Hunger, hatte Verdauungsprobleme, reagierte nicht auf Geräusche, ihr Blick war immer abwärts gerichtet, sie war nur schwer zum Lachen zu bringen und ein Blickkontakt war fast gar nicht möglich. Das waren nur einige Dinge, die Sorge bereiteten. Der Kinderarzt beruhigte die Eltern jedoch, es sei alles in Ordnung. Mit acht Monaten erlitt sie erstmals einen Krampfanfall und Untersuchungen ergaben, dass ihr Kopf fast gänzlich mit Liquor-Zysten gefüllt war. Es folgte eine Operation und die Zysten verkleinerten sich. Wenig später stellte sich heraus, dass die Hirnmasse schwere Verformungen aufwies, die eine globale Retardierung (Entwicklungsverzögerung) mit schwerer Epilepsie zur Folge haben. Lotta wird motorisch und kognitiv immer auf dem Stand eines vier Monate alten Babys bleiben.

Lotta lebt bei den Eltern und ist ihr ganzer Sonnenschein. Der Vater pflegt sie rund um die Uhr, ihre Mutter arbeitet in Teilzeit. Leider ist das Familienauto nicht behindertengerecht und Lotta muss immer hinein gehoben werden. Dies wird jedoch zunehmend beschwerlicher, deshalb wünschen sich die Eltern ein behindertengerechtes Fahrzeug. Da sie die Anschaffung nicht allein finanzieren können, haben sie um Hilfe gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich mit EUR 10.000,00. Der Betrag stammt aus einer Spendenaktion der Firma Vogler Fleisch aus Luckau. Herzlichen Dank den Verantwortlichen des Unternehmens auch im Rahmen von Lotta und ihrer Eltern.