Artems Eltern stammen aus der Ukraine, die sie aufgrund des Krieges verließen, als Artem
3 Jahre alt war.
In der 40. SSW kam es bei Artems Geburt durch eine nicht erkannte Nabelschnurumschlingung zu Komplikationen. Die daraus resultierende Asphyxie und Hypoxie verursachten eine schwere Hirnschädigung, die klinisch als infantile Zerebralparese diagnostiziert wurde. Trotz initialer Atemnot stabilisierte sich Artems Zustand durch enorme Eigenanstrengung, sodass er Vitalfunktionen wie das Saugen und Atmen selbstständig übernahm. Im Alter von einem Jahr trat zusätzlich eine Epilepsie auf, welche die neurologische Entwicklung weiter erschwerte. Bereits in der Ukraine wurde mit intensiven Fördermaßnahmen, wie Massagen, Schwimm-, Physio- und Hippotherapie, begonnen.
Artem macht beeindruckende Fortschritte: Mit Unterstützung kann er bereits erste Schritte gehen und übt das freie Sitzen. Jeden Vormittag geht er in eine Behandlungs- und Präventionsgruppe in den Kindergarten. Nach einer langen Eingewöhnungszeit macht es ihm mittlerweile sehr viel Spaß. Um seine Spastik zu lindern, hat er in Deutschland bereits Botox-Behandlungen und Ulzibat-Operationen tapfer gemeistert. Auch intensive Reha-Aufenthalte in der Slowakei liegen hinter ihm – weitere in Deutschland und Polen sind fest geplant. Doch um diese lebenswichtigen Termine wahrnehmen zu können, fehlt der Familie ein behindertengerechtes Fahrzeug, das ihnen die nötige Mobilität ermöglicht.
Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten für einen PKW mit 1.000 Euro.



