Alessia ist zwölf Jahre alt und wurde bereits in der 24. Schwangerschaftswoche geboren. Sie hatte einen äußerst schweren Start ins Leben und verbrachte viele Wochen auf der Intensivstation. Lange Zeit war ungewiss, ob sie und ihre Zwillingsschwester überleben würden.
Heute ist Alessia schwerstbehindert und rund um die Uhr auf Pflege und Unterstützung angewiesen. Sie kann weder sprechen noch selbstständig essen oder laufen. Sie nutzt einen Rollstuhl und benötigt umfassende Hilfe bei allen alltäglichen Verrichtungen.
Auch ihre Zwillingsschwester ist gesundheitlich stark eingeschränkt. Sie leidet an Epilepsie und einer ausgeprägten Entwicklungsverzögerung. Der Alltag der Familie ist deshalb von zahlreichen Arztterminen, Therapien und Fördermaßnahmen geprägt und erfordert von der alleinerziehenden Mutter ein enormes organisatorisches und persönliches Engagement.
Der ältere Bruder der Zwillinge ist zwar gesund, doch die belastenden Erlebnisse rund um die schwierige Geburt und die anhaltenden Herausforderungen innerhalb der Familie haben auch bei ihm Spuren hinterlassen. Er entwickelte eine Angststörung und befand sich über einen längeren Zeitraum in psychologischer Behandlung. Auch das jüngste Geschwisterkind kam als Frühchen in der 27. Schwangerschaftswoche zur Welt und musste sich nach seiner Geburt ins Leben kämpfen.
Aufgrund des hohen Pflege- und Betreuungsbedarfs ihrer Kinder kann die Mutter derzeit keiner Berufstätigkeit nachgehen. Die Verantwortung für die Versorgung der Familie fordert sie täglich aufs Neue und hat ihr Leben grundlegend verändert.
Besonders schwierig ist die fehlende Mobilität. Die Familie verfügt lediglich über ein kleines Auto, in dem weder Alessias Rollstuhl noch der Kinderwagen Platz finden. Für Arzt- und Therapietermine ist die Mutter daher häufig darauf angewiesen, sich ein geeignetes Fahrzeug auszuleihen oder andere Menschen um Unterstützung zu bitten. Gemeinsame Ausflüge mit der ganzen Familie sind nahezu unmöglich. Dadurch leiden auch das soziale Leben und die Möglichkeit, Verwandte oder Freunde zu besuchen.
Deshalb wandte sich die Mutter mit der Bitte um Unterstützung an Aktion Kinderträume. Benötigt wird ein behindertengerechter PKW mit ausreichend Platz für die gesamte Familie – einschließlich des kleinen Familienhundes. Er begleitet die Kinder seit vielen Jahren und ist für sie, insbesondere für Alessia und ihre Schwester, ein wichtiger emotionaler Begleiter und eine wertvolle seelische Stütze.
Aktion Kinderträume beteiligt sich mit 45.000 Euro an den Anschaffungskosten für einen VW Caddy Maxi, der der Familie künftig deutlich mehr Mobilität und damit auch ein Stück Lebensqualität schenken wird.
25.000 Euro stammen aus der Spendenaktion von Uli Hoeneß
10.000 Euro stammen aus der Spendenaktion von Florian Hoeneß
10.000 Euro stammen aus der Spendenaktion vom Verein FC Bayern München

















