Ein behindertengerechtes Auto für schwerstbehinderte Zwillinge


Die Mutter der Zwillinge Leonie und Emelie konnte es kaum glauben, als sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr. Nach einer Fehlgeburt und einer Eileiterschwangerschaft hatten ihr die Ärzte zuvor bescheinigt, dass eine erneute Schwangerschaft nahezu ausgeschlossen sei. Ihr zweiter Ehemann trennte sich daraufhin von ihr, sie zog mit den beiden Kindern aus erster Ehe in eine eigene Wohnung. Dann stellte sich heraus, dass sie Zwillinge erwartete. Komplikationen führten dazu, dass die beiden schon in der 23. Schwangerschaftswoche mit nur 490 g und 590 g auf die Welt kamen und die frühe Geburt hatte schwere Behinderungen zur Folge.

Die ersten Monate der kleinen Familie waren geprägt vom Alarm der Monitore. Der Alltag bedeutete Wickeln, Füttern, Sauerstoffversorgung dazu Anwendungen, Krankengymnastik, Frühförderung und der ständige Kampf gegen die Krankenkassen, Schlafmangel und wenig Zeit für die beiden älteren Geschwister.

Heute, drei Jahre später, weiß Frau B., dass sich all das gelohnt hat. Leonie und Emelie haben den Kampf gewonnen und machen ihr viel Freude. Nach wie vor gehören aber zahlreiche Arzt- und Gymnastikbesuche zu ihrem täglichen Leben. Was fehlt, ist ein behindertengerechtes Fahrzeug, das die gelernte Konditoreifachverkäuferin und alleinerziehende Mutter allerdings nicht selbst finanzieren kann.

Aktion Kinderträume hat der Familie ein behindertengerechtes Fahrzeug in Höhe von EUR 14.990,00 finanziert und im Rahmen einer großen Auto-Übergabe überreicht. Insgesamt haben Anfang Dezember zehn Familien Autos im Gesamtwert von EUR 210.00,00 erhalten.

Sprachförderung für 34 Schülerinnen und Schüler


Um ausländischen Schülerinnen und Schülern die Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu vermitteln, wurde in der Matthias-Claudius-Schule in Rheda-Wiedenbrück eine eigene Förderklasse eingerichtet. Ziel der zurzeit 34 Schülerinnen und Schüler ist, später in die Regelklassen zu wechseln. Der Unterricht wird erteilt von Mitarbeitern der Volkshochschule.

Aktuell gibt es vier Gruppen, unterschieden nach Kenntnisstand. Der Unterricht umfasst insgesamt 16 Stunden pro Woche. Die Schülerinnen und Schüler werden währenddessen auch in anderen Fächern unterrichtet. Am Ende eines Halbjahres erhält jeder Schüler ein differenziertes Zeugnis, in dem die Deutschkenntnisse in Hörverstehen, Schreiben, Leseverständnis und Sprechen benotet werden. Nach entsprechenden Prüfungen können die Schüler in die nächst höhere Gruppe wechseln.

Vor dem Eintritt in die Regelklasse nehmen die Schüler an sogenannten Kontaktstunden teil, um einen Eindruck von den dort geforderten Leistungen zu bekommen. Verlaufen die Kontaktstunden positiv, wird in einer Klassenkonferenz über den Wechsel in die Regelklasse entschieden.

Mit dem Projekt “Integration durch Lebens- und Alltagskompetenz” trägt die Schule neben der Sprachförderung auch zur Integration in anderen Lebensbereichen bei. Sie informiert die Schüler über Freizeitmöglichkeiten, Ansprechpartner und Einrichtungen der Stadt und organisiert gemeinsame Unternehmungen, wie z.B. die Besichtigung der Stadtkirche oder Polizeiwache. Das Projekt startete nach einer Orientierungsphase im Oktober 2010.

Ein weiterer Bestandteil des wöchentlichen Unterrichts soll das “soziale Lernen” bzw. das “interkulturelle Lernen” werden. Dazu gehören Elternabende oder beispielsweise ein gemeinsames Elternfrühstück. So können Eltern sich gegenseitig kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Ein Elternhandbuch über die Schulordnung, Besonderheiten der Schule, das Lehrerkollegium, Lerntipps und vieles mehr, soll in verschiedenen Sprachen erstellt werden. Um diese besonderen Förderungen fortführen zu können, müssen allerdings die Mitarbeiter der Volkshochschule finanziert werden.

Mercedes – Benz unterstützt die Sprachförderung mit einer großzügigen Spende in Höhe von EUR 2.000,00. Aktion Kinderträume spendet weitere EUR 3.000,00.

“Sprachprojekt hat Zukunft”

Aktion Kinderträume und Mercedes-Benz spenden
Rheda-Wiedenbrück (stl). “Es wäre eine Katastrophe gewesen, hätten wir das Projekt beenden müssen”, sagt Carmen Capretti-Nikolov. Doch zum Glück kommt es nicht so weit – eine großzügige 5000-Euro-Spende macht es möglich, das Angebot auch 2012 aufrecht zu erhalten.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für die Familie von Igor und Sergej


Die Zwillinge Igor und Sergej (8 Jahre) sind beide mehrfach schwerstbehindert. Sie leiden infolge Sauerstoffmangels während der Geburt u.a. unter spastischer Tetraparese, Epilepsie, einer Erkrankung der Sehnerven und sind in ihrer geistigen Entwicklung sehr weit zurück. Sie können nicht eigenständig sitzen, laufen oder krabbeln, sind blind, müssen gewickelt, gefüttert und gelagert werden. Sergej kann nicht einmal seinen Kopf selbst halten. Beiden wurde die Pflegestufe III anerkannt.

Igor und Sergej haben noch einen jüngeren Bruder, den sechsjährigen Max, der glücklicherweise gesund ist. Aufgrund der langen Krankenhausaufenthalte seiner Geschwister lebte er lange Zeit bei seiner Oma und hat nun ständig Angst, ohne seine Eltern zu sein. Er fordert viel Aufmerksamkeit.

Auch die Zwillinge brauchen Gesellschaft und Abwechslung. Sie lieben Tiere, Musik und Schwimmen und sind gern mit anderen Kindern zusammen. Mit den notwendigen Hilfsmitteln für Igor und Sergej kann die Familie jedoch nicht einmal einen Ausflug zusammen unternehmen, da das alte Fahrzeug weder ausreichend Platz noch die technischen Voraussetzungen bietet. Besonders Max leidet darunter.

Ein entsprechendes Fahrzeug müsste mit einer Rampe ausgestattet sein, damit die Zwillinge in ihren Rollstühlen transportiert werden können und sollte auch Platz für eine Liegefläche zum Wickeln bieten.

Da die Familie von Hartz IV lebt, können sie die Anschaffung nicht allein finanzieren. Aktion Kinderträume unterstützt sie mit einer Spende von EUR 2.000,00.

Die Musikschule Wulfheide beteiligt sich mit einer Spende von EUR 1.000,00 an der Finanzierung des dringend benötigten Fahrzeuges. Eingenommen wurde die Summe durch die Aufführung des Musicals “Cinderella”.

Ein barrierefreies Fahrzeug für Liam S.


Der zweijährige Liam leidet unter einer sehr seltenen Muskelerkrankung, von der auch die Atemmuskulatur betroffen ist. Deshalb musste ein Tracheostoma gelegt werden und er wird über eine Sonde ernährt. Er bedarf einer 24-Stunden-Pflege. Aufgrund der schweren Behinderung ist nicht klar, ob seine Mutter nach der Elternzeit ihre Tätigkeit als Kinderkrankenschwester wieder aufnehmen kann.

Der behindertengerechte Umbau der Wohnung hat die gesamten Ersparnisse der Familie aufgebraucht. Um die Versorgung von Liam sicherzustellen, ließen sie ihr Schlafzimmer umbauen, sodass es nun als Kinderzimmer genutzt werden kann.

Die Situation belastet die Eltern sehr. Die Mutter leidet aufgrund von Geburtskomplikationen noch immer unter Beschwerden, der Vater musste sich bereits einer psychosomatischen Reha unterziehen. Auch ihre Ehe leidet unter der enormen Stresssituation, sie besuchen eine derzeit Paarberatung.

Gemeinsame Unternehmungen sind kaum möglich, da das alte Auto nicht genügend Platz für alle erforderlichen Hilfsmittel bietet. Eine Klimaanlage im Fahrzeug wäre wichtig und eine speziell angepasste Sitzschale, die auf Liam’s Reha-Buggy montiert werden kann. Dazu eine Rampe und entsprechende Sicherungssysteme. Ein dahingehend ausgerüsteter Kleinbus würde den Alltag der Familie erheblich erleichtern.

Aktion Kinderträume unterstützt die Anschaffung eines barrierefreien Fahrzeuges mit einer Spende in Höhe von EUR 6.000,00.

Mutter von Drillingen bekommt ein neues Fahrzeug


Die 5 Jahre alten Drillinge Lara, Alina und Selin kamen nach Komplikationen in der 26. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt auf die Welt. Mit einem Gewicht zwischen 675 g und 715 g waren ihre Überlebenschancen sehr gering, doch sie schafften es. Aber dann stellte sich heraus, dass alle drei mehrfach schwerstbehindert sind. Die Pflege und die Therapien waren für die Eltern eine große Herausforderung, der sich der Vater auf Dauer nicht gewachsen fühlte. Im Winter 2010 verließ er seine Familie, seitdem pflegt die Mutter ihre Töchter allein.

Die kleine Familie lebt von der Erwerbsminderungsrente der Mutter und hat bisher ihren Alltag damit bestreiten können. Doch nun häufen sich die Reparaturkosten ihres Autos so sehr, dass sie sie nicht mehr bezahlen kann. Deshalb hat sie um Unterstützung bei der Finanzierung eines behindertengerechten Fahrzeugs gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich mit einer Spende in Höhe von 5.500,00 EUR.

Joel’s Eltern bekommen ein behindertengerechtes Auto


Erst im Alter von sechs Monaten fiel dem Kinderarzt eine Entwicklungsverzögerung bei Joel auf. Die Diagnose lautete fragiles X-Syndrom (eine der häufigsten Ursachen erblicher kognitiver Behinderung) einhergehend mit einer Muskelhypotonie, d.h. Joel ist schwerbehindert, er kann beispielsweise nur wenige Meter gehen und bedarf einer intensiven Pflege.

Die vielen Arztbesuche und Therapien sind sehr anstrengend für die Familie, insbesondere für Joel. Hinzukommt, dass sein Immunsystem geschwächt und er sehr anfällig für Virenerkrankungen ist. Jeder Aufenthalt außer Haus bedeutet ein Risiko. Darum haben Joels Eltern um Unterstützung bei der Finanzierung eines Fahrzeugs mit Klimaautomatik gebeten.

Aktion Kinderträume hat Joel und seinen Eltern EUR 2.000,00 gespendet

Für Kardelen und Muhammed geht ein Traum in Erfüllung


Kardelen (11) und ihr Bruder Muhammed (2) sind beide behindert. Kardelen musste unmittelbar nach ihrer Geburt am Herzen operiert werden. Es kam zu Komplikationen und Sauerstoffmangel, viele verschiedene Erkrankungen waren die Folge. Bei Muhammed wurde im Alter von wenigen Wochen 2009 ein frühinfantiles Westsyndrom diagnostiziert.

Das Familienleben ist durch die Fürsorge und Pflege der Kinder geprägt. Dennoch machen die beiden ihre Eltern viel Freude, sie sind lebensfroh, lieben Musik. Einzig die finanzielle Situation der Familie ist strapaziert. Da Kardelen und Muhammed immer größer und schwerer werden, wird der Transport langsam zu einem Problem. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind gemeinsame Wege leider nicht möglich. Die Familie wünschte sich daher ein behindertengerechtes Fahrzeug.

Aktion Kinderträume hat sich an der Finanzierung eines entsprechenden Fahrzeugs mit EUR 1.000,000 beteiligt.

Eine Wohnungseinrichtung für Familie O.


Familie O. lebt seit elf Jahren in Deutschland, 2010 wurde der Vater der um Asyl suchenden Familie jedoch in sein Heimatland Inguschetien abgeschoben. Seitdem lebt die 48-jährige Mutter mit den beiden Söhnen Islam (19) und Rasul (17) und Tochter Maret (15) in einem Asylbewerberheim. Die Chancen der kleinen Familie auf eine Aufenthaltserlaubnis sind gut, sie dürfen in eine Privatwohnung ziehen. Für den Start im neuen Zuhause haben sie Aktion Kinderträume um Hilfe bei der Anschaffung der Wohnungseinrichtung gebeten.

Aktion Kinderträume hat eine Küchenzeile, einen Kleiderschrank und eine Matratze im Gesamtwert von EUR 2.687,39 gespendet.

Paul trifft sein Fußballidol!


Didier Drogba ist ein cooler Typ. Das wusste Paul K. schon lange. Doch dass er mal die Chance bekommen würde, den Stürmerstar des FC Chelsea und der Elfenbeinküste persönlich kennenzulernen, hätte der elfjährige Gütersloher Schüler nie geahnt. Ermöglicht hat ihm die Begegnung die “Aktion Kinderträume” von Margit Tönnies.

Am Mittwoch, nach dem Spiel in der Champions League zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Chelsea, war es soweit. Paul durfte dank Vermittlung von Margit Tönnies mit seinem Rollstuhl in die “Mixed Zone”. “Das war großartig”, erzählt Mutter Kati K. “Alle Spieler kamen vorbei.” John Terry, Kapitän der Londoner, nahm sich am meisten Zeit. Terry unterhielt sich mit Paul, ließ sich mit ihm fotografieren und schenkte ihm seine Schuhe und sein verschwitztes Trikot. “Das durfte ich bis heute nicht waschen”, schmunzelt Kati K. Torhüter Petr Cech (ohne Helm) ging zu Paul, auch Fernando Torres, Michael Ballack und Stefan Kießling schenkten ihm ihre Aufmerksamkeit. Die ungarischen Schiedsrichter drückten Paul ihre Gelben und Roten Karten in die Hand, Chelsea-Trainer André Villas-Boas händigte ihm seine Krawatte aus, Kommentar: “Wenn du später mal heiratest.” Paul zur Seite stand sein Stiefvater Detlef B., vor Jahren kurzzeitig Präsident des FC Gütersloh.

Am meisten aber freute sich der Schüler, der die 6. Klasse der Janusz-Korczak-Gesamtschule besucht, über den Besuch von Drogba. “Der war unheimlich nett und freundlich”, sagte Kati K. Drogba trug sich mit seiner Unterschrift in Pauls Stadionheft ein; er wünschte dem Elfjährigen alles Gute.

Paul leidet an der Spinalen Muskelatrophie (Muskelschwund), einer Erbkrankheit, die ausbrach, als er ein Jahr alt war. Seither hat er mehrere Operationen über sich ergehen lassen müssen; die letzte, bei der ihm Stangen in den Rücken gesetzt wurden, damit er besser sitzen kann, bereitete ihm lange Zeit große Schmerzen – “das war der Grund, weshalb wir ihn unbedingt aufmuntern wollten”, sagt K. Dass Margit Tönnies diesen Wunsch aufgenommen und über ihre Kontakte zu Rudi Völler umgesetzt habe, dafür seien sie dankbar.

Quelle: Neue Westfälische, Samstag/Sonntag, 26./27. November 2011

Unterstützung beim Autokauf für eine 7-köpfige Familie


Die Zwillinge Leon und Lukas kamen vor 16 Jahren zur Welt. Aufgrund der Frühgeburt ist Lukas ist mehrfach schwerbehindert, sein Bruder Leon leidet unter einer Lernverzögerung. Beide haben noch drei Geschwister, das jüngste ist gerade ein paar Wochen alt.

Der Vater hat seinen Beruf als selbstständiger Garten- und Landschaftsbauer aufgegeben, um sich mehr um die Familie kümmern zu können. Momentan arbeitet er drei Tage in der Woche als kaufmännischer Angestellter, bemüht sich aber wieder um eine Anstellung im Garten- und Landschaftsbau. Die Mutter, sie ist gelernte Arzthelferin, befindet sich zurzeit im Erziehungsurlaub.

Unglücklicherweise ist das Auto der Familie kürzlich zu Schaden gekommen und die Reparaturkosten decken sich fast mit dem Marktwert des Fahrzeugs. Allein können die Eltern eine Neuanschaffung nicht finanzieren und haben deshalb Institutionen und Vereine angeschrieben, mit der Bitte um Hilfe.

Aktion Kinderträume unterstützt die Finanzierung eines neuen Autos mit EUR 1.000,00.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name