Typisierungsaktion für den schwerstkranken Hugo aus Spanien


Der 35-jährige Spanier Hugo leidet unter akuter myeloischer Leukämie, die vor drei Jahren diagnostiziert wurde. Wenige Tage später erhielt er in seiner Heimatstadt Aviles die erste Chemotherapie. Im März 2009 folgte eine Transplantation mit körpereigenen Zellen. Seitdem läuft die Suche nach einem passenden Knochenmark-Spender. Zwischendurch einmal ein Hoffnungsschimmer: In England war ein genetische Zwilling gefunden. Doch kurz vor der Transplantation stand er nicht mehr zur Verfügung. Mittlerweile hat sich Hugo’s Zustand verschlimmert. Im Sommer dieses Jahres erhielt er seine letzte Chemotherapie. Die Ärzte erklärten, dass sie nichts mehr für ihn tun können.

Aber Hugo kämpft und will die Krankheit besiegen. Nachdem er von der DKMS gelesen hatte, machte er sich auf den Weg nach Dresden, um Prof. Gerhard Ehninger, Mitgründer der DKMS und einer der führenden Onkologen Deutschlands, zu treffen. Die DKMS treibt zurzeit ihre Internationalisierung voran und in Kürze soll eine Partnerorganisation in Barcelona entstehen. Professor Ehninger rief in Spanien dazu auf, sich typisieren zu lassen. Insgesamt 1.231 Spanier ließen sich daraufhin in die Spenderdatei aufnehmen.

Margit Tönnies, die in ihrer Eigenschaft als Schirmherrin von Aktion Kinderträume von der Typisierungsaktion erfahren hatte, nahm Kontakt auf zu dem Fußball-Star Raúl und konnte ihn binnen kürzester Zeit (3 Stunden) überzeugen, auf dem Schalker Trainingsplatz ein Interview für das spanische Fernsehen zu geben und zur Spende aufzurufen. Der spanische Kicker bat seine Landsleute, sich registrieren zu lassen. Dieses Interview lief während der Typisierungsaktion in im asturischen Aviles und hinterließ großen Eindruck. Die Initiatoren konnten damit auch den Torhüter und Kapitän von Real Madrid, Iker Cassillas, für ein Interview gewinnen. Auch in der BILD-Zeitung erschien ein Artikel mit dem Vorschlag, sich über die DKMS-Website registrieren zu lassen. 310 Leser folgten diesem Aufruf.

Derzeit liegt Hugo auf der Isolierstation der Uniklinik in Dresden. Sein Immunsystem ist so geschwächt, dass jede kleine Erkältung schlimmste Folgen haben kann. In den kommenden Wochen soll er eine Stammzellenspende seines Bruders erhalten, um seinen Zustand zu stabilisieren. Seine wirkliche Rettung aber bleibt die Stammzellenspende eines “genetischen Zwillings” – der hoffentlich bald gefunden wird.

Ein behindertengerechtes Auto für Familie Z.


Die kleine Lena Cara entwickelte sich in den ersten Lebenswochen sehr gut, nach vier Monaten fiel ihren Eltern jedoch auf, dass sie ihre Beine immer weniger bewegen konnte. Von Zeit zu Zeit lag sie nahezu regungslos da. Wenig später konnte sie ihren Kopf auch in der Bauchlage nur noch kurz halten und mit fünf Monaten überhaupt nicht mehr selbst heben. Die Diagnose lautete “Spinale Muskelatrophie”, hervorgerufen durch einen Gendefekt.

Heute kann Lena ihre Arme kaum noch bewegen, die Beine gar nicht mehr. Den Kopf kann sie nur auf einer harten Unterlage und im Liegen drehen und ohne Hilfe kann sie nicht sitzen. Zweimal wöchentlich kommt eine Krankengymnastin ins Haus, um Lenas Atemmuskulatur zu stärken. Zusätzliche Unterstützung erhält sie von einer Ergotherapeutin und einer Heilpädagogin.

Geistig hat sie sich sehr stark entwickelt und ist den meisten Gleichaltrigen weit voraus. Inzwischen ist sie sogar in der Lage, selbstständig einen PC zu steuern. Doch der Kontakt zu anderen Menschen fehlt ihr, was schwierig ist, da sie sich selbst nicht fortbewegen kann. Zurzeit wird sie in einem Reha-Buggy transportiert, in Kürze soll sie aber einen neuen Elektrorollstuhl bekommen. Dieser lässt sich allerdings im Auto der Familie nicht unterbringen. Daher benötigen sie dringend ein Fahrzeug mit einem angebauten Lifter und großem Fahrgastraum, weil Lena im flachen Zustand transportiert werden muss. Aus eigenen Mitteln kann die Familie ein solches Spezialfahrzeug jedoch nicht finanzieren.

Aktion Kinderträume unterstützt Familie Z. bei der Anschaffung eines behindertengerechten Autos mit einer Spende von EUR 2.000,00.

Ein Kinderwagen für Miroslava


Bei der zweijährigen Miroslava aus der Ukraine wurde nach mehreren Fehldiagnosen ein Hirntumor festgestellt. Weder in der Ukraine noch in Russland konnte jedoch eine Biopsie vorgenommen werden. Deshalb wandten sich ihre Eltern an eine deutsche Klinik. Binnen zwei Wochen wurde Miroslava in Berlin aufgenommen. Seit Anfang 2010 befindet sich das Mädchen nun dort in Behandlung. Um möglichst täglich mit ihrer Tochter kleine Spaziergänge machen zu können, fehlt leider ein Kinderwagen und den Eltern die Mittel für eine Anschaffung. Deshalb haben sie um Unterstützung gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Kosten von EUR 246,05.

Ein Rollstuhl für Karina aus Tschetschenien


2007 wurde bei der heute elfjährigen Karina M. aus Tschetschenien eine Krebserkrankung festgestellt, die eine sofortige OP notwendig machte. Ein Geschwür und Metastasen konnten entfernt werden, Karina schien geheilt. Doch drei Jahre später wurden erneut Metastasen gefunden. Lange musste die Familie nach einer Klinik suchen, die das Mädchen aufnehmen und behandeln konnte. Anfang dieses Jahres flogen sie nach Israel, dort wurde Karina operiert. Das Geschwür im Rückenbereich konnte entfernt werden, jedoch wurde die Wirbelsäule bei diesem Eingriff so schwer verletzt, dass Karina nicht mehr laufen kann. Ein großer Wunsch war seither ein eigener Rollstuhl.

Nach einem Aufenthalt in der Uniklinik in Greifswald ist sie inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrt, mit einem eigenen Rollstuhl aus 2. Hand. Aktion Kinderträume hat die Anschaffungskosten von EUR 150,00 gespendet.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Familie P.


Vor sieben Jahren wurde bei dem heute 13jährigen Sohn der Familie P. eine Muskeldystrophie festgestellt. Inzwischen ist er in seiner Mobilität so eingeschränkt, dass er ständig auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Mit dem seiner Größe entsprechendem Rollstuhl findet er aber im vorhandenen Familienfahrzeug nicht mehr ausreichend Platz. Das bedeutet, gemeinsame Aktivitäten oder auch Besuche bei Freunden, zu denen er gefahren werden muss, sind kaum mehr möglich.

Für einen Umbau ist das Auto zu alt. Da die Familie bereits die Wohnung behindertengerecht umgestaltet hat, kann sie ein behindertengerechtes Fahrzeug nicht aus eigener Kraft finanzieren.

Um Familie zu unterstützen, veranstalteten der “HIT Markt” in Wiedenbrück und Aktion Kinderträume unter dem Motto “Schlemmen für den guten Zweck” ein Gastro-Event, bei dem die stolze Spendensumme von EUR 4.450,00 zusammenkam.

Aktion Kinderträume steuerte weitere EUR 17.596,18 hinzu, so dass die komplette Finanzierung des neuen behindertengerechten Fahrzeugs gesichert.

Behindertengerechter Fahrzeugumbau für Familie T.


Im Alter von vier Monaten wurden bei dem inzwischen achtjährigen Yanneck T. ein schwerer Hirnschaden, Blindheit und Epilepsie diagnostiziert. Nachdem er zunächst gute Fortschritte machte, entwickelt sich sein Gehirn heute wieder zurück. Er muss nachts überwacht werden, da er regelmäßig in einen komatösen Tiefschlaf fällt, in dem die Atmung aussetzen kann und er abgesaugt werden muss. Zudem hat sich seine Epilepsie als medikamentenresistent herausgestellt, was zur Folge hat, dass er täglich bis zu zehn Anfälle überstehen muss. Seine Eltern fahren fast täglich mit ihm zu Untersuchungen und Therapien.

Mit fortschreitender Krankheit fällt es immer schwerer, ihn in dem vorhandenen Fahrzeug unterzubringen, denn Yanneck benötigt eine Sitzschale nach Vakuumabdruck und im Auto muss zusätzlich Platz für das Absauggerät und die weiteren Hilfsmittel sein. Einen behindertengerechten Umbau kann die Familie jedoch allein nicht finanzieren.

Dank einer Spendenaktion des EDEKA-Marktes im Heuwegcenter in Weißenfels, initiiert von dessen Leiterin Claudia Zeidler und Aktion Kinderträume, erhielt die Familien im Rahmen der Neueröffnung des Centers einen Scheck über EUR 5.300,00 und damit einen Zuschuss für den behindertengerechten Umbau des Fahrzeuges.

Reparatur des Rollstuhllifts für Katrin


Bereits im vergangenen Jahr unterstützte Aktion Kinderträume Katrin und ihre Mutter Sabina für eine Autoreparatur.

Leider hat sich Katrins Gesundheitszustand zwischenzeitlich erheblich verschlechtert. Sie kann nicht mehr laufen und seit ungefähr sechs Monaten auch nicht mehr stehen. In den ersten Stock der Wohnung gelangt sie nur mit Hilfe eines Rollstuhlliftes. Dieser Lift musste nun im August repariert und gewartet werden. Die zusätzliche finanzielle Belastung kann die kleine Familie jedoch allein nicht aufbringen und hat deshalb noch einmal um Unterstützung gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Kosten von EUR 692,97 für die Wartung und Reparatur des Rollstuhllifts.

Katrin ist im Dezember 2011 im Alter von 8 Jahren gestorben.

Aktion Kinderträume spendet EUR 595,10 um die Familie bei den Beerdigungskosten zu unterstützen.

Unsere Gedanken sind bei der Familie.

Ein behindertengerechtes Auto für Familie K.


Weihnachten 1999 veränderte sich das Leben der sechsköpfigen Familie K. dramatisch. Ihr vierjähriger Sohn Johannes, der mit einem Down-Syndrom auf die Welt gekommen war, bewegte sich plötzlich sehr unsicher, klagte über Kopfschmerzen und fiel langsam von einer Somnolenz (eine Benommenheit mit abnormer Schläfrigkeit) ins Koma. Mehrere Wochen verbrachte er in einem komatösen Zustand in der Uni-Klinik Magdeburg und kam schließlich mit diversen Diagnosen wieder nach Hause. Eine davon lautete “lebensbegrenzt erkrankt”. Seither verbringt Johannes jedes Jahr mehrere Wochen in verschiedenen Kliniken und Therapiezentren.

Damit die Familie mobil bleibt, hat sie um Unterstützung für die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges gebeten. Ihr Auto ist 16 Jahre alt, nicht behindertengerecht und immer reparaturanfälliger.

Aktion Kinderträume unterstützt die Eltern mit einer Spende von EUR 2.000,00.

Ein Hochbett mit Rutsche für Selina


Die vierjährige Selina K. bekam vor ein paar Monaten eine Schwester namens Alexa. Schon bei der Geburt kam es zu Komplikationen und nach wenigen Tagen musste das Baby auf die Kinderintensivstation verlegt werden. Dort diagnostizierten die Ärzte einen Hirnschaden.

Die Eltern versuchen natürlich, auch Selina ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken, was allerdings nicht immer ganz einfach ist. Zurzeit hat die Vierjährige hat einen großen Wunsch, sie träumt von einem Hochbett mit Rutsche. Die eigenen finanziellen Mittel der Familie reichen dafür aber momentan nicht aus.

Aktion Kinderträume erfüllt den Wunsch und spendet EUR 304,95 zur Anschaffung eines entsprechenden Kinderbettes.

Damit Stefan weiterhin zum Rollstuhl-Hockey fahren kann


Der zwölfjährige Stefan M. leidet seit seiner Geburt an einer Muskeldystrophie “Duchenne”, eine Erkrankung bei der Muskelzellen zerstört werden. Seit dem letzten Jahr ist er auf einen Rollstuhl angewiesen.

Der Zwölfjährige spielt für sein Leben gern Rollstuhl-Hockey. Mittlerweile ist es aber für seine Eltern sehr schwierig, ihn vom Rollstuhl ins Auto zu setzen. Infolge dessen kann er seine Trainingsstunden kaum noch wahrnehmen. Die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges kann die Familie, nachdem sie bereits diverse Umbaumaßnahmen im Haus durchgeführt haben, jedoch aus eigenen Mitteln allein nicht finanzieren.

Aktion Kinderträume unterstützt Familie M. mit einer Spende von EUR 3.000,00 bei der Anschaffung eines entsprechenden Fahrzeugs.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name