Reit-AG kann fortgesetzt werden


Reiten fördert die Entwicklung motorischer Fähigkeiten, sorgt für eine höhere Aufmerksamkeit – und es macht Spaß. Das gilt für jeden Menschen, aber gerade die Entwicklung lernbehinderter Kinder kann durch Reiten enorm verbessert werden. Aus diesem Grund fördert Aktion Kinderträume bereits seit einiger Zeit die Reit-AG der Förderschule “Schule am Ring” in Wesel.

Kürzlich erreichte Aktion Kinderträume eine selbst gebastelte “Danke”-Mappe von der Reit-AG, mit selbst gemalten Pferdebildern der Kinder. Wie der “Förderverein der Schule am Ring e. V.” mitteilte, kann die Reit-AG durch die Spende von Aktion Kinderträume (EUR 3.000,00) noch mindestens ein weiteres Jahr fortgeführt werden.

Noahs Wunsch: Schwimmen mit den Delphinen


“Ich habe einen großen Wunsch und Du kannst mir vielleicht helfen, dass er in Erfüllung geht!” Mit diesem Satz werden alle Besucher der Website http://www.noahs-delphine.de/ begrüßt.

Der 6-jährige Noah hat seit seiner Geburt mit schweren Erkrankungen zu kämpfen, musste etliche Male operiert werden, kann sich nicht aufrichten, nicht reden, nicht laufen. Trotz dieser schweren und schmerzhaften Schicksalsschläge – mittlerweile hat er sogar einen 8-stündigen Operations-Marathon am Gehirn hinter sich gebracht – ist Noah ein lebenslustiger und aufgeweckter Junge.

Eine Delfin-Therapie soll Noah nun helfen, dass er seinen ersten Schritt bald ganz alleine machen kann. Die Spende in Höhe von EUR 1.000,00 durch Aktion Kinderträume trägt hoffentlich dazu bei, dass Noahs Wunsch bald in Erfüllung geht! Das würde sicherlich auch seiner alleinerziehenden Mutter die Kraft zur Wiederaufnahme ihres Studiums geben.

Ein wenig Erleichterung für Laura


Die 9-jährige Laura ist gerne mit ihrem Hund draußen, mag Musik und Hörspielkassetten und vor allem geht sie gerne ins Schwimmbad.

Laura ist seit Geburt mehrfach schwerstbehindert und leidet an erheblichen Muskeltonusstörungen, außerdem unter einer Tetraspastik und hat keine Kontrolle über ihren Kopf.

Ihre Eltern haben sich an Aktion Kinderträume gewendet, weil sie die Gelegenheit hatten, ein Gerät für Bewegungstraining auszuprobieren. Das Ergebnis war überwältigend: Laura konnte während des “Trainings” bequem und gut fixiert in ihrer Sitzschale sitzen bleiben. Selbstverständlich hatten sich die Eltern daraufhin bemüht, eine finanzielle Unterstützung durch die Krankenkasse zu erhalten – diese blieb jedoch aus.

Je schneller eine entlastende Therapie, eine Behandlung oder ein Gerät zum Einsatz kommen, desto weniger muss der Patient leiden. Aus diesem Grund hat Aktion Kinderträume die Kosten in Höhe von EUR 3.100,00 für das Gerät “Motomed” übernommen.

“Kinderträume” und “Herzenswünsche”: Gemeinsam für Adrian


Unermüdlich kämpft die Mutter von Adrian dafür, dass ihr behinderter Sohn es so gut wie möglich hat – und bekommt dabei immer wieder Steine in den Weg gelegt. Da halfen auch die vom Arzt gestellten Gutachten nichts: Die Krankenkasse bewilligte beispielsweise den so dringend benötigten elektrischen Rollstuhl mit Stehfunktion nicht. Dabei leidet Adrian an einer Muskeldystrophie Duchenne. Das Ergebnis: Kontrakturen in den Füßen, Adrian kann seitdem nicht mehr vollständig stehen.

Dem jetzt 15-jährigen Jungen wurden in Operationen bereits die Galle entfernt und mehrere Metallstäbe in die Wirbelsäule eingesetzt, um die Sitzfähigkeit zu erhalten. Diese und weitere Schicksalsschläge haben Adrian und seine alleinerziehende, von ALG II lebende Mutter bereits hinter sich. Eine schriftliche Darstellung des Krankheitsbildes von Adrians engagiertem Hausarzt erreichte den Verein “Herzenswünsche e. V.”, der Aktion Kinderträume kurz darauf von Adrian berichtete. Gemeinsam haben die beiden Vereine die Restsumme von EUR 5.500,00 aufgebracht, die nötig war, um Adrians Mutter ein geeignetes Fahrzeug zu besorgen. Das übrige Geld hatte die fleißige Mutter bereits selbst bei weiteren Spendern gesammelt.

Damit Franziska am Leben teilnehmen kann


Mit einem behindertengerechten Auto wäre die Teilhabe am öffentlichen Leben leichter, schrieben die Eltern der mehrfach schwerstbehinderten Franziska aus Berlin an Aktion Kinderträume. Es sind gerade die Dinge, die für andere Familien völlig normal sind und die ihnen leicht fallen, welche irgendwann zum Herzenswunsch werden. Aktion Kinderträume setzt sich dafür ein, dass dieses Ungleichgewicht, das Familien von Behinderten häufig erleben müssen, so gering wie möglich gehalten wird.

Im aktuellen Fall bittet die Familie der 17 Jahre alten Franziska um Mithilfe. Die Familie hat bereits ein Auto, nur musste Franziska mit ihrem Rollstuhl in den Wagen gehoben werden, was ihr und ihren Eltern zunehmend schwerer fiel. Franziskas Entwicklung ist stark rückläufig, die Diagnose “Lissenzephalie” kam zudem erst vor wenigen Jahren. Das Mädchen leidet zunehmend an einer Epilepsie, die nicht mehr eingestellt werden kann. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Familie so viele Aktivitäten wie möglich zusammen unternimmt. Aktion Kinderträume hat sich deshalb an der Finanzierung eines behindertengerechten Transporters mit EUR 2.000,00 beteiligt.

Nach Odyssee endlich wieder vereint


Frau Tischmacher, selbst schwer krank, hat zwei Kinder zu versorgen, von denen ebenfalls eines krank ist. Nachdem der Familie zunächst der Umzug in eine behindertengerechte Wohnung zugesagt wurde, musste sie eine Zwischenlösung akzeptieren: Die Einrichtung hatte nur Platz in den Büroräumen, da die behindertengerechte Wohnung noch nicht bezugsfertig war.

Nachdem sich vor allem der Krankheitszustand des Sohnes verschlechterte, half zunächst das Kinderhospiz “Sternenbrücke” in Hamburg schnell und unkonventionell mit Unterkunft und Betreuung. Hier ging es den Dreien sichtlich besser. Einzig, die Familie sehnte sich in ihre Heimat zurück und äußerte den Wunsch, in der Nähe der Schwester der Mutter wohnen zu dürfen. Eine geeignete Wohnung im Ort der Schwester war kurzerhand gefunden, nur wird sie nicht in voller Höhe vom Amt getragen.

Um die Odyssee der Familie zu beenden und dem Wunsch nach einer Familienzusammenkunft nachzukommen, übernimmt Aktion Kinderträume die Kaution für die Wohnung sowie die überschüssige Miete (insgesamt EUR 1.200,00).

Aktion Kinderträume übergibt behindertengerechten Van


Damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Als wir Frau B. (von deren Schicksal wir hier bereits berichtet hatten) baten, uns Ihre Geschichte während der “Blau-Weißen Gala” zu erzählen, ahnte sie noch nicht, dass eine große Überraschung auf sie und ihre Familie wartete.

Aktion-Kinderträume-Vorstand Uli Hoeneß informierte Frau B. darüber, dass sie in Zusammenarbeit mit dem Autohaus Thiel aus Rheda-Wiedenbrück einen behindertengerecht ausgestatteten Van bereitsgestellt bekommt. Außerdem hatte sich das Versicherungsbüro Sebastian Rettig (ebenfalls aus Rheda-Wiedenbrück) dazu bereit erklärt, ein Jahr lang die Kosten für Steuern und Versicherung des Wagens zu übernehmen (insgesamt EUR 22.500,00).

Frau B. bedankte sich von ganzem Herzen für das Geschenk.

Nachdem die Familie den neuen Van zwei Monate im Einsatz hatte, erreichte Aktion Kinderträume folgendes Schreiben von Frau B.:

“Sehr geehrte Frau Margit Tönnies,

mir fehlen die passenden Worte. Ein einfaches “Danke!” erscheint mir zu wenig, denn durch Sie bzw. die Aktion Kinderträume haben wir in großem Maß an Lebensqualität gewonnen. Das Auto erleichtert so Manches und die Freiheit zu besitzen, auch mit Rolli überall hin fahren zu können, ist ein großes Geschenk!!! Vielen Dank!”

Frau B. und Kinder

Führerschein für eine bemerkenswerte Frau


Wir möchten Ihnen von Frau B. erzählen. Die Mutter von drei Kindern, von denen zwei eine lebensverkürzende Krankheiten haben, leistet wirklich Unglaubliches. Sie lebt in einem Wohnblock und ist relativ beengt, da die kranke Laura und ihr gesunder Bruder Fabian bei ihr leben. Sie ist Altenpflegerin von Beruf und leistet trotz weiterer Abhängigkeit von Hartz IV alles Mögliche, um im Berufsleben zu stehen. So führt Frau B. einen Teilzeitjob mit 20 Stunden pro Woche durch. Dafür erhält sie knapp EUR 500,00. Zu den bezahlten Stunden kommen “ehrenamtliche”, also nicht bezahlte Überstunden, die vom Arbeitgeber gefordert werden und die ebenso als selbstverständlich angesehene Nutzung des privaten Handys zu beruflichen Zwecken.

Max, der ältere Bruder von Laura, lebt beim Vater. Max ist bereits in seiner Erkrankung weit fortgeschritten. Er ist unglücklich, dass er nicht bei seiner Mutter leben kann – doch das ist kräftemäßig, platzmäßig und finanziell nicht möglich.

Die Zeit von Max ist begrenzt, die Gelegenheiten mit seiner Familie zusammen zu sein, abgezählt. Aus diesem Grund hat Aktion Kinderträume sich dazu bereit erklärt, den Führerschein, auf den Frau B. bislang gespart hat, zu finanzieren.

Richtfest wird für Marlon zum Freudenfest!


Großes Engagement für behinderte Kinder muss anerkannt werden. In diesem Fall ist das Engagement der alleinerziehenden Mutter zweier Kinder nahezu übermenschlich: Ihr jüngster Sohn Marian ist 6 Jahre alt und in diesem Jahr in die Schule gekommen. Der ältere Sohn, Marlon, wird im Januar 9 Jahre alt und ist an Morbus Leigh erkrankt.

Marlon kann nicht reden, er hat keinerlei Muskelspannung, kann nicht laufen oder gezielte Bewegungen ausführen und sitzt entweder im Rollstuhl oder liegt im Bett, auf dem Sofa etc. Er besucht eine Schule für körperlich und geistig behinderte Kinder.

Die Mutter arbeitet an zwei bis drei Tagen in der Woche. Vor Schulbeginn und sobald die Kinder von der Schule nach Hause kommen bzw. gebracht werden, werden sie an diesen Tagen von ihrer (nicht im Haushalt lebenden) über 70 Jahre alten Oma betreut. Die Familie wohnt in einem sehr schmalen Reihenhaus, das Wohn- und Esszimmer und die Küche liegen im EG, die Kinderzimmer und das Bad im 1. OG, das Zimmer der Mutter im 2. OG. Da Marlon mittlerweile doch sehr schwer geworden ist, ist es für die Oma der Kinder unmöglich, ihren Enkel zu tragen und auch für die Mutter stellt das tägliche Überwinden der Treppen mit ihrem Sohn eine enorme körperliche Belastung dar, sie selbst leidet unter massiven Rückenschmerzen.

Daher hat sich die Mutter dazu entschlossen, im Erdgeschoss einen Anbau zu erstellen, um dort das Schlafzimmer von Marlon unterbringen zu können. Ein ortsansässiger Bauunternehmer hat sich für diesen Umbau und eine Unterstützung der Familie begeistern lassen und ist momentan auf der Suche nach möglichst vielen Handwerkern, die ihre Arbeitsleistung als Spende zur Verfügung stellen.

Soviel Eigeninitiative und Hilfsbereitschaft hat Aktion Kinderträume dazu bewogen, die fehlende Summe von EUR 8.000,00 beizusteuern. Kürzlich konnten die eifrigen Helfer Richtfest feiern.

Busrampe für behinderte Vierlinge


Als Aktion Kinderträume von Sandro und seinen drei Geschwistern hörte, die als Vierlinge alle behindert zur Welt kamen, wurde sich umgehend dem Wunsch der Mutter angenommen: Die Familie wünschte sich eine eingebaute Rampe für ihren Bus (EUR 3.300,00), damit vor allem Sandro mit seinem Rollstuhl sicher ein- und aussteigen kann.

Sandro und seine drei Geschwister wurden vor 11 Jahren in der 27. Schwangerschaftswoche geboren. Natürlich waren dann Gehirn und Organe noch sehr unreif. Sandro ist mehrfach behindert, hat schon mehrere Ventil- und Hirnoperationen hinter sich. Seine drei Geschwister sind körperlich und geistig behindert und gehen, wie er, in die 4. Klasse der Körperbehindertenschule. Die Familie hat noch eine 19-jährige Tochter, die sehr unter der Situation leidet, da die Familie in Vielem eingeschränkt ist.

Aktion Kinderträume hakte bei den Kindern nach, was sie sich sonst noch wünschen. Die Antwort kam prompt: Einen Drucker für den Computer und Bücher aus einem Abenteuer-Sammelband für Kinder. Auch diese Wünsche wurden erfüllt.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name