Ein behindertengerechter PKW für Salam und ihre Familie

Salam ist 13 Jahre alt und lebt seit ihrer Geburt mit mehreren schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Aufgrund einer geistigen Behinderung, einer Entwicklungsstörung, des Verlusts ihrer Sprachfähigkeit sowie einer Gangstörung und Fehlbildungen der Wirbelsäule und Füße ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen. Regelmäßige Arztbesuche, Therapien und medizinische Behandlungen gehören zu ihrem Alltag.

Salam lebt gemeinsam mit ihren Eltern, die ebenfalls mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen haben. Ihr Vater trägt nach einer Beinamputation eine Prothese, ihre Mutter leidet an einer schweren Arthritis in Händen und Beinen, die ihre Beweglichkeit stark einschränkt. Trotz dieser Belastungen kümmern sich beide mit großer Fürsorge um ihre Tochter.

Die Familie verfügt derzeit lediglich über ein kleines Auto, das für Salams Bedürfnisse nicht geeignet ist. Der Rollstuhl muss vor jeder Fahrt aufwendig auseinander- und anschließend wieder zusammengebaut werden, was für die Eltern mit erheblicher körperlicher Anstrengung verbunden ist. Auch längere Fahrten stellen für alle Familienmitglieder eine große Belastung dar.

Deshalb hat sich die Familie an Aktion Kinderträume gewandt und um Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten Fahrzeugs mit Rollstuhlrampe gebeten. Ein solches Auto würde den Alltag der Familie erheblich erleichtern. Salam könnte sicher und komfortabel zu ihren notwendigen Arzt- und Therapieterminen gebracht werden und wieder häufiger an gemeinsamen Unternehmungen teilnehmen. Besonders Ausflüge in die Natur bedeuten ihr viel – sie schenken ihr Ruhe, Freude und wertvolle Momente mit ihrer Familie.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 1.500 Euro.

Juan wird mobil

Juan ist 12 Jahre alt und lebt mit dem Down-Syndrom. Bereits im Alter von vier Monaten musste ein angeborener Herzfehler operativ korrigiert werden. Gleichzeitig erhielt er einen Herzschrittmacher, dessen Batterie aufgrund des hohen Energieverbrauchs bereits mehrfach ausgetauscht werden musste.

Mit vier Jahren wurde zudem Morbus Hirschsprung diagnostiziert. Bei einer Operation wurden ihm 20 Zentimeter Darm entfernt. Seitdem leidet Juan nicht mehr unter den starken Bauchschmerzen, die zuvor vor allem die Nächte für die gesamte Familie sehr belastend gemacht hatten.

Zusätzlich wurde bei Juan eine Autismus-Spektrum-Störung festgestellt. Feste Rituale und gewohnte Abläufe sind für ihn von großer Bedeutung. So schläft er beispielsweise ausschließlich in seinem Reha-Bett. Familienurlaube oder Klassenfahrten sind deshalb kaum möglich. Auch während Krankenhausaufenthalten kam es bereits vor, dass Juan lieber mit Decken und Kissen auf dem Boden schlief, als ein fremdes Bett zu nutzen.

Darüber hinaus besteht eine allgemeine Entwicklungsverzögerung. Juan kann bis heute weder sprechen noch laufen und ist auch beim Trinken und Essen auf Unterstützung angewiesen. Er trägt Windeln und benötigt eine Betreuung rund um die Uhr. Erschwerend kommt hinzu, dass seine Muskulatur hypoton ist und beide Kniescheiben luxiert sind.

Mit zunehmendem Alter sowie wachsender Körpergröße und -gewicht wird der Transport für seine Eltern immer anspruchsvoller. Den Schulweg legt Juan bereits mit einem Rollstuhltaxi zurück. Privat wird er jedoch noch im Familienauto in einem Kindersitz befördert. Das Hineinheben und Herausnehmen wird zunehmend schwieriger – auch weil Juan währenddessen ständig in Bewegung ist und nicht ruhig sitzen bleibt.

Um Juan auch künftig sicher und möglichst selbstbestimmt transportieren zu können, haben sich seine Eltern an Aktion Kinderträume gewandt und um Unterstützung bei der Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeugs mit Rollstuhlrampe gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich mit 1.000 Euro an den Anschaffungskosten.

Eine Tomatis-Therapie für Evelina

Evelina ist 13 Jahre alt und von Geburt an schwerstmehrfachbehindert. Sie kam als extremes Frühchen zur Welt und leidet infolge ihrer Frühgeburt an einer bilateralen spastischen Cerebralparese. Evelina kann weder selbstständig laufen noch sprechen und ist aufgrund ihrer erheblichen körperlichen Einschränkungen in sämtlichen Bereichen des täglichen Lebens auf umfassende Unterstützung und Pflege angewiesen.

Evelina lebt gemeinsam mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ihren beiden Schwestern, die glücklicherweise gesund sind. Nach der Trennung der Eltern musste die Familie ihr bisheriges Zuhause verlassen und einen Neuanfang wagen. Die hohen Kosten für die notwendige behindertengerechte Ausstattung und den Alltag mit einem schwerstbehinderten Kind stellen die Mutter bis heute vor große finanzielle Herausforderungen.

In der Vergangenheit wandte sich die Mutter bereits an unsere Stiftung, um finanzielle Unterstützung für wichtige therapeutische Maßnahmen zu erhalten. Nun möchte die Mutter ihrer Tochter erneut die Teilnahme an einer intensiven neurophysiologischen Rehabilitation ermöglichen – diesmal in der ProPrios-Klinik in der Slowakei.

Da die Kosten für die Behandlung sowie die An- und Abreise von den Leistungsträgern nicht oder nur unzureichend übernommen werden, ist die Familie auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Als alleinerziehende Mutter kann sie diese erhebliche finanzielle Belastung aus eigenen Mitteln nicht tragen und hofft daher erneut auf Hilfe, um Evelina die dringend benötigte Rehabilitation zu ermöglichen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Therapiekosten mit 2.000 Euro.

Hanna wird mobil

Hanna ist vier Jahre alt und lebt mit einer schweren Mehrfachbehinderung. Gemeinsam mit ihrer jüngeren, gesunden Schwester wächst sie liebevoll bei ihren Eltern auf. Ein wichtiger Halt in ihrem Alltag ist Familienhündin Luna. Für Hanna ist sie weit mehr als ein Haustier: Sie vermittelt ihr Geborgenheit, spendet Trost und spricht ihre Sinne auf eine ganz besondere und liebevolle Weise an.

Die Ursache von Hannas schwerer Behinderung konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden. Eine umfangreiche genetische Trio-Genomanalyse soll hoffentlich schon bald weitere Erkenntnisse liefern.

Aufgrund ihrer Erkrankung ist Hanna in ihrer Entwicklung stark eingeschränkt. Sie kann nicht sprechen und ist weder in der Lage, selbstständig zu sitzen oder zu stehen noch zu robben, zu krabbeln oder zu gehen. Sie ist in allen Bereichen des täglichen Lebens auf umfassende Unterstützung angewiesen und erhält ausschließlich pürierte Nahrung. Darüber hinaus besteht eine beidseitige Sehbeeinträchtigung. Während der Nacht wird Hanna mit einer CPAP-Maske unterstützt und mittels Heimmonitoring überwacht.

Die Familie hat sich mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an uns gewandt, um ein behindertengerechtes Fahrzeug anschaffen zu können. Das derzeitige Auto ist inzwischen nicht mehr verkehrssicher und bietet zudem nicht ausreichend Platz für Hannas Rollstuhl sowie die notwendigen Hilfsmittel. Auch das tägliche Ein- und Ausladen stellt für die Eltern eine immer größere körperliche Belastung dar, da Hanna zunehmend schwerer wird.

Damit Hanna weiterhin an Arzt- und Therapieterminen teilnehmen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann, benötigt die Familie dringend ein geeignetes Fahrzeug mit einem seitlichen Rollstuhllift.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 2.000 Euro.

Arthur wird mobil

Arthur ist 20 Monate alt und lebt seit seiner Geburt mit einer dystonen Cerebralparese, ausgeprägten Spastiken, Schluckstörungen sowie wiederkehrenden Episoden unklaren Fiebers. Er kann seinen Kopf nicht selbstständig halten, sich nicht eigenständig drehen und ist rund um die Uhr auf Pflege und Betreuung angewiesen. An manchen Tagen leidet er unter starken Schmerzen und Überforderung, schreit stundenlang, überstreckt sich stark und verkrampft am ganzen Körper.

Arthur lebt gemeinsam mit seiner älteren, gesunden Schwester bei seiner alleinerziehenden Mutter. Die Krankenkasse hat bereits verschiedene notwendige Hilfsmittel bewilligt, darunter einen speziellen Reha-Kinderwagen und einen Reha-Sitz, die für seinen sicheren Transport unverzichtbar sind, jedoch viel Platz beanspruchen.

Aus diesem Grund hat sich die Familie mit der Bitte um finanzielle Unterstützung für den Kauf eines geeigneten Fahrzeugs an Aktion Kinderträume gewandt. Im derzeitigen Familienauto reicht der Stauraum für die zahlreichen zusätzlich benötigten Hilfsmittel kaum aus. Neben dem Reha-Equipment müssen bei Fahrten zu Klinik- und Arztterminen auch medizinische Utensilien, Lagerungs- und Therapiematerialien, Wickelzubehör, Spezialnahrung sowie Materialien zur Förderung von Arthurs Entwicklung mitgeführt werden. Ein größeres, den Bedürfnissen der Familie angepasstes Fahrzeug würde den Alltag erheblich erleichtern und die sichere Versorgung von Arthur unterwegs gewährleisten.

Ein behindertengerechter PKW für Wael und Malak

Wael (23) und seine Schwester Malak (9) leben mit einer Gehbehinderung und sind auf Hilfsmittel angewiesen. Wael nutzt einen Rollstuhl, Malak einen Rollator beziehungsweise einen Reha-Buggy. Gemeinsam mit ihren beiden gesunden Geschwistern und ihren Eltern lebt die Familie seit 2017 in Deutschland. Ursprünglich stammt sie aus Syrien.

Derzeit verfügt die Familie über kein eigenes Auto. Nach einem Verkehrsunfall, der sich während eines Schneechaos auf der Autobahn ereignete, war das Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig und musste verschrottet werden. Da lediglich eine Haftpflichtversicherung bestand, wurde der entstandene Schaden nicht ersetzt. Seither ist die Familie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um notwendige Arzt- und Therapietermine wahrnehmen zu können.

Aus diesem Grund haben sich die Eltern mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an Aktion Kinderträume gewandt, um ein behindertengerechtes Fahrzeug anschaffen zu können. Ein solches Auto würde nicht nur die regelmäßigen Fahrten zu medizinischen Terminen erheblich erleichtern, sondern der Familie auch wieder gemeinsame Ausflüge sowie Besuche bei Verwandten und Freunden ermöglichen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 1.000 Euro.  

Ein behindertengerechter PKW für Tims Familie

Tim ist 12 Jahre alt und wurde mit einer angeborenen Querschnittlähmung, der sogenannten Spina Bifida, geboren. Aufgrund seiner Erkrankung leidet er unter anderem an einer Blasen- und Darmentleerungsstörung und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Trotz dieser Einschränkungen ist Tim ein lebensfroher und aktiver Junge. Besonders gerne treibt er Sport im örtlichen Rollstuhlverein, in dem sich die gesamte Familie engagiert.

Tim lebt gemeinsam mit seinem jüngeren, gesunden Bruder bei seinen Eltern. Seine Mutter übernimmt die Betreuung und Versorgung rund um die Uhr. Mit zunehmendem Alter wird dies jedoch immer herausfordernder. Tim wächst stetig und nimmt an Größe und Gewicht zu, wodurch beispielsweise das Umsetzen ins Auto zunehmend erschwert wird. Auch sein Rollstuhl wird entsprechend größer und schwerer.

Im Alltag kann Tim weder stehen noch laufen. Für das Training zu Hause sowie während der Physiotherapie nutzt er jedoch einen Rollator in Kombination mit Orthesen. Gemeinsam mit seinem aktuellen Rollstuhl nimmt dieses Hilfsmittel inzwischen so viel Platz ein, dass es kaum noch im Familienfahrzeug untergebracht werden kann.

Hinzu kommt, dass das Wickeln im Auto mittlerweile nahezu unmöglich geworden ist. Gleichzeitig gibt es nur sehr wenige barrierefreie Toiletten, die über eine geeignete Liege verfügen. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Familie seit fast sieben Jahren keinen gemeinsamen Urlaub mehr unternehmen konnte. Das derzeitige Fahrzeug bietet nicht ausreichend Platz, um neben allen Familienmitgliedern auch die zahlreichen Hilfsmittel zu transportieren, die Tim täglich benötigt.

Aus diesem Grund hat sich die Familie um finanzielle Unterstützung für die Anschaffung eines geeigneten Fahrzeugs gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten für einen umgebauten Caddy Maxi in Höhe von 45.000 Euro.

Davon stammen 10.000 Euro aus der Spendenaktion von Wiebke und Michael Lueke,

24.000 EUR aus der Spendenaktion der SkiKC Stiftung sowie

10.000 EUR aus der Spendenaktion von Dr. Wolfgang Kühnl.

Jannik wird mobil

Jannik ist 12 Jahre alt und lebt mit der Diagnose Spinale Muskelatrophie. Gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester, die glücklicherweise gesund ist, wohnt er bei seiner alleinerziehenden Mutter. Die kleine Familie verbringt ihre Freizeit am liebsten beim Camping, da Flugreisen aufgrund der zahlreichen Hilfsmittel, auf die Jannik angewiesen ist, nur mit großem organisatorischem Aufwand möglich wären.

Der Alltag der Familie ist stark von Janniks Erkrankung geprägt. Seine Mutter fährt ihn täglich zur Schule und holt ihn anschließend wieder ab. Allein für diese Fahrten kommen pro Tag 80 Kilometer zusammen. Darüber hinaus müssen regelmäßig Arzt- und Therapietermine wahrgenommen werden, die ebenfalls nur mit dem Auto erreichbar sind.

Das derzeitige Familienfahrzeug befindet sich in einem sehr schlechten Zustand und steht kurz vor einem wirtschaftlichen Totalschaden. Es ist davon auszugehen, dass es die nächste TÜV-Prüfung nicht mehr bestehen wird. Ein Ersatzfahrzeug ist daher dringend erforderlich. Zwar hatte Janniks Vater versucht, die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs über einen Autokredit zu finanzieren, dies war jedoch leider nicht möglich.

Aus diesem Grund hat sich Janniks Mutter mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an Aktion Kinderträume gewandt. Die Familie ist dringend auf einen behindertengerechten PKW angewiesen, um Janniks Mobilität und damit seine Teilhabe am Schulalltag sowie die regelmäßige medizinische und therapeutische Versorgung sicherzustellen. Ein geeignetes Fahrzeug würde der Familie nicht nur den Alltag erheblich erleichtern, sondern auch ein Stück Sicherheit und Unabhängigkeit zurückgeben.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten für einen umgebauten Caddy in Höhe von 42.000 Euro.

Davon stammen 13.000 Euro aus der Spendenaktion der Ladies Red Wiesn sowie

3.000 Euro aus der Spendenaktion von Heiner Kamps.

Ein behindertengerechter PKW für Marie und Gabriel

Die 12jährige Marie sowie ihr 7jähriger Bruder Gabriel sind scheinbar gesund zur Welt gekommen. Doch im April 2019 brach für die alleinerziehende Mutter von 5 Kindern eine Welt zusammen. Drei ihrer Kinder erhalten die Diagnose des seltenen Gendefekts TTC19, der eine Mitochondriopathie verursacht. Mitochondriopathie ist eine Funktionsstörung der Mitochondrien, den sogenannten „Kraftwerken“ der Zellen. Wenn diese Kraftwerke nicht richtig arbeiten, wird zu wenig Energie produziert, was den gesamten Körper schwächt.

Bei Marie und Gabriel ist die Krankheit durch einen fortschreitenden Verlauf gekennzeichnet. In Episoden, die an Schlaganfälle erinnern, geht immer wieder ein Teil der Gehirnsubstanz verloren. Bereits die ältere Schwester Saphira verstarb im letzten Jahr im Alter von 12 Jahren.

Auch bei Marie ist die Krankheit sehr weit vorangeschritten. Aktuell muss die Mutter davon ausgehen, dass ihre Lebenserwartung nur noch wenige Monate beträgt. Bei einem Entlastungsaufenthalt im Hospiz hat die Familie eine Mutter kennengelernt, die ihnen unseren Verein Aktion Kinderträume ans Herz gelegt hat.

Um die verbleibende Zeit für Marie und Gabriel so lebenswert wie möglich zu gestalten und den Alltag logistisch bewältigen zu können, benötigen sie dringend ein behindertengerechtes Auto. Marie sitzt im Rollstuhl, der ca. 50 kg wiegt. Da Marie selbst etwa 40 kg wiegt, ist es der Mutter körperlich nicht mehr möglich, sie in ihr altes Auto zu heben und den schweren Rollstuhl zu verladen. Auch Gabriel wird in absehbarer Zeit auf einen Rollstuhl angewiesen sein. Ohne ein behindertengerechtes Fahrzeug mit entsprechender Rampe wird der Familie ihre Mobilität und die Möglichkeit, die Kinder zu Terminen oder zu kleinen Ausflügen zu transportieren, verloren gehen.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten für einen umgebauten Mercedes Citan in Höhe von 36.300 Euro. 31.844 Euro stammen aus der Spendenaktion von Peter hilft.

Ein Kurventreppenlift für Thure

Thure ist 14 Jahre alt und lebt mit einer komplexen Behinderung. Zu seinen Diagnosen gehören frühkindlicher Autismus, eine schwere, medikamentös kaum kontrollierbare Epilepsie sowie eine muskuläre Hypotonie. In den vergangenen Jahren hat sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert. Viele Fähigkeiten, die ihm einst möglich waren, sind verloren gegangen. Für längere Strecken ist Thure inzwischen auf einen Rollstuhl angewiesen, der ihm ein Stück Selbstständigkeit zurückgibt und Ausflüge – beispielsweise in den Zoo oder zu seinen Lieblingsorten – überhaupt erst ermöglicht.

Vor Kurzem erhielt die Familie zudem die Diagnose einer neuromuskulären Erkrankung aus dem myasthenen Formenkreis. Diese fortschreitende Erkrankung erklärt, warum sich Thures Zustand weiter verschlechtert. Das Kauen und Schlucken fallen ihm inzwischen so schwer, dass er seit einem Jahr über eine PEG-Sonde ernährt wird und überwiegend auf Sondennahrung angewiesen ist. Auch seine Atemmuskulatur ist geschwächt, wodurch es nachts zu erheblichen Sauerstoffsättigungsabfällen kommt.

Thure lebt gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder, seinem jüngeren Bruder und seinen Eltern. Die beiden Geschwister sind glücklicherweise gesund. Zur Familie gehört außerdem Labradorhündin Aika, mit der Thure besonders gerne Zeit verbringt und Spaziergänge unternimmt.

Bereits im Jahr 2024 wandte sich die Familie an Aktion Kinderträume und erhielt Unterstützung bei der Anschaffung eines Reha-Buggys. Dieser ermöglicht es, Thure insbesondere nach epileptischen Anfällen oder an Tagen großer körperlicher Erschöpfung sicher und bequem liegend zu transportieren.

Nun steht die Familie vor einer neuen, großen Herausforderung. Da Thure kaum noch gehen oder stehen kann, werden die Treppen in den ersten Stock, wo sich sein Zimmer und das einzige Badezimmer des Hauses befinden, zunehmend zu einem unüberwindbaren Hindernis. An manchen Tagen ist das Treppensteigen selbst mit intensiver Unterstützung nicht mehr möglich.

Deshalb haben sich seine Eltern erneut an Aktion Kinderträume gewandt und um Hilfe beim Einbau eines Kurventreppenlifts gebeten. Die hohen Anschaffungskosten kann die Familie aus eigenen Mitteln nicht tragen, und die Beteiligung der Krankenkasse deckt nur einen kleinen Teil der Kosten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Einbaukosten mit 3.000 Euro.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name