Soe wird mobil

Die sechsjährige Soe leidet seit ihrer Geburt an einer schweren Form der Epilepsie sowie einem seltenen Gendefekt. Seitdem dreht sich der Alltag von Soe und ihrer alleinerziehenden Mutter ausschließlich um ihre gesundheitliche Versorgung, Sicherheit und das ständige Bemühen, Soe ein möglichst stabiles und geborgenes Umfeld zu schaffen. Soes häufige, teils unvorhersehbare epileptischen Anfälle halten über Stunden an und sind für sie jedes Mal eine große körperliche Belastung, im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich. Zudem schränkt die Epilepsie Soe in ihrer Entwicklung ein, sie befindet sich auf dem Stand eines 2-3 Monate alten Babys. Sie kann weder ihren Kopf halten noch selbständig sitzen oder sprechen.

Soes Mutter kümmert sich rund um die Uhr um ihre Pflege und Organisation aller medizinischen Belange sowie die emotionale Begleitung, die sie sehr viel Kraft kostet. Beruflich musste die Mutter aufgrund der zeitintensiven Betreuung und zahlreichen Klinikaufenthalte zurücktreten. Selbst flexible Arbeitszeiten sind kaum realisierbar, da sich Soes Gesundheitszustand jederzeit plötzlich verschlechtern kann. Daher hat die kleine Familie Kontakt aufgenommen und um Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten PKWs gebeten. So könnte Soe am sozialen Leben teilhaben und mehr von der Welt sehen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 1.500 Euro.

Ein behindertengerechter PKW für die Familie

Die Zwilling Yasir und Rayan sind 10 Jahre alt, Rayan kam gesund zu Welt und Yasir hat das Down-Syndrom. Auch der 8-jährige Bruder Rayan leidet am Down-Syndrom. Bei ihm liegt zusätzlich eine Körperbehinderung vor und er ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Alle drei Brüder wurden in Deutschland geboren, ihre Eltern kommen ursprünglich aus Marokko.

Aufgrund der mangelnden Barrierefreiheit in öffentliche Verkehrsmittel benötigt die Familie dringend einen behindertengerechten PKW mit genügend Platz. So können sie in Zukunft zusammen mit Rayan Besorgungen und Ausflüge machen sowie ihn im Alltag integrieren.

Die Teilnahme an regelmäßigen Terminen bei Ärzten und Therapeuten wären für Rayan und Rayan sichergestellt.

Da der Familienvater derzeit arbeitslos ist und die Mutter sich rund um die Uhr um die Kinder kümmert, verfügen sie nicht über genügend finanzielle Eigenmittel und haben um Unterstützung gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 2.000 Euro. Dieser Betrag stammt aus der Spendenaktion von Frank Böckenkötter und Ralf Preckel.

Ein Galileo-Gerät für Romy

Die einjährige Romy kam mit Trisomie 21 zur Welt und benötigt aufgrund ihrer Diagnose von Beginn an eine intensive therapeutische Begleitung. Ein zentraler Aspekt ihrer Entwicklung ist die ausgeprägte muskuläre Hypotonie. Diese führt dazu, dass Romys motorische Fortschritte verzögert sind; eigenständiges Drehen oder Sitzen sowie die Initiative zur Bewegung fallen ihr derzeit noch schwer.

In der regelmäßigen Physiotherapie erzielt der punktuelle Einsatz des Galileo-Vibrationsgeräts bereits beachtliche Erfolge. Es aktiviert den Muskeltonus, verbessert die Körperspannung und steigert Romys Aufmerksamkeit sowie Bewegungsfreude spürbar.

Um diese positiven Effekte nachhaltig zu festigen, ist eine tägliche Anwendung im häuslichen Umfeld dringend empfohlen. Da die Finanzierung aus eigenen Mitteln nicht vollumfänglich möglich ist, haben die Eltern Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 500 Euro. Dieser Betrag stammt aus der Spendenaktion von Frank Böckenkötter und Ralf Preckel.

Ein behindertengerechter PKW für Joel

Joel ist 10 Jahre alt und kam mit dem seltenen Gendefekt KCNQ2 zur Welt. Er ist geistig sowie körperlich Schwerst-mehrfach behindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. Joel benötigt rund um die Uhr Pflege und Betreuung, daher ist es seiner Mutter nicht möglich, einer Beschäftigung nachzugehen.

Die Familie wohnt sehr ländlich. Ein geeigneter PKW ist unerlässlich für Besuche bei Ärzten und Therapeuten. Joels körperliches Wachstum ist normal, er wird immer größer und schwerer. Dies erschwert das Rein- und Rausheben ins und aus Auto. Auch der spezielle Kindersitz ist mittlerweile zu klein für Joel. Da die Eltern nicht über genügend finanzielle Eigenmittel verfügen, haben sie Kontakt aufgenommen und um Hilfe gebeten. Sie benötigen einen behindertengerechten PKW mit Rampe und genügend Stauraum, um Joel im Rollstuhl transportieren und seine diversen Hilfsmittel mitnehmen zu können.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 2.500 Euro. Das Geld stammt aus der Spendenaktion der zur Mühlen Gruppe.

Malek wird mobil

Malek ist 8 Jahre alt und lebt gemeinsam mit seinen 7 Geschwistern bei seinen Eltern. Er ist onkologisch, immunologisch und chronisch lebensverkürzend erkrankt, wird 24 Stunden monitorüberwacht und erhält bei Bedarf Sauerstoff. Trotz seiner Krankheit ist Malek ein fröhlicher Junge, der viel erleben möchte. Er verbringt gerne Zeit mit Freunden auf dem Spielplatz, geht reiten, besucht die Salzheilkammer und nimmt an Klangschalenstunden teil.

Malek leidet an Atemaussetzern, Kurzatmigkeit und langsamen Herzschlägen, die mehrfach monatlich in einer Reanimationsnotlage münden. Um ihm trotz seiner Erkrankung eine möglichst normale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ist spezielles Equipment notwendig: Rollstuhl, Sauerstoff-Trolli, Ambu-Beutel, Gehrtrainer, Wechselkleidung, Wickelutensilien und Notfallmedikamente. Um auch weiterhin gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen als Familie machen zu können, hat Maleks Mutter Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten PKWs mit genügend Platz gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 1.500 Euro. Davon stammen 951,08 Euro aus der Spendenaktion des Abiturjahrgangs 2025 des Gymnasiums Remigianum aus Borken.

Ein behindertengerechter PKW für Artems Familie

Artems Eltern stammen aus der Ukraine, die sie aufgrund des Krieges verließen, als Artem

3 Jahre alt war.

In der 40. SSW kam es bei Artems Geburt durch eine nicht erkannte Nabelschnurumschlingung zu Komplikationen. Die daraus resultierende Asphyxie und Hypoxie verursachten eine schwere Hirnschädigung, die klinisch als infantile Zerebralparese diagnostiziert wurde. Trotz initialer Atemnot stabilisierte sich Artems Zustand durch enorme Eigenanstrengung, sodass er Vitalfunktionen wie das Saugen und Atmen selbstständig übernahm. Im Alter von einem Jahr trat zusätzlich eine Epilepsie auf, welche die neurologische Entwicklung weiter erschwerte. Bereits in der Ukraine wurde mit intensiven Fördermaßnahmen, wie Massagen, Schwimm-, Physio- und Hippotherapie, begonnen.

Artem macht beeindruckende Fortschritte: Mit Unterstützung kann er bereits erste Schritte gehen und übt das freie Sitzen. Jeden Vormittag geht er in eine Behandlungs- und Präventionsgruppe in den Kindergarten. Nach einer langen Eingewöhnungszeit macht es ihm mittlerweile sehr viel Spaß. Um seine Spastik zu lindern, hat er in Deutschland bereits Botox-Behandlungen und Ulzibat-Operationen tapfer gemeistert. Auch intensive Reha-Aufenthalte in der Slowakei liegen hinter ihm – weitere in Deutschland und Polen sind fest geplant. Doch um diese lebenswichtigen Termine wahrnehmen zu können, fehlt der Familie ein behindertengerechtes Fahrzeug, das ihnen die nötige Mobilität ermöglicht.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten für einen PKW mit 1.000 Euro. Das Geld stammt aus der Spendenaktion von Hans Surmann.

Anna-Marias Familie wird wieder mobil

Anna-Maria leidet am Rett-Syndrom. Sie hat eine schwere Intelligenzminderung und kann weder laufen noch sprechen, weshalb sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Tagsüber besucht sie eine Behindertenwerkstatt. Ihre beiden Brüder, die glücklicherweise gesund sind, gehen in umliegende Schulen. Trotz der flexiblen Arbeitszeiten ihrer Eltern, wird es für die Familie zunehmend schwieriger, etwas gemeinsam zu unternehmen und Zeit miteinander zu verbringen. Für Anna-Maria ist es wichtig, dass sie bei alltäglichen Terminen und Aktivitäten dabei sein kann, um Kontakt zu anderen Menschen zu haben wie beispielsweise beim Einkaufen oder Arztbesuchen. Da ihr Rollstuhl jedoch nicht mehr in das aktuelle Familienfahrzeug passt, bleibt einer der Eltern mit ihr zu Hause. Auch Familienfeiern und Besuche können sie nicht mehr gemeinsam wahrnehmen, was für alle sehr schwer ist. Sie wünschen sich mehr gemeinsame Zeit um nicht noch mehr sozial isoliert zu sein. Dieses ist jedoch auf Dauer nur mit einem geeigneten Auto möglich.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten für einen umgebauten Caddy Maxi in Höhe von EUR 38.500,00 Euro.

Das Geld stammt aus der Spendenaktion 2025 der Premium Food Group.

Eine Prios-Therapie für Ivan

Ivan ist 4 Jahre alt und floh mit seiner Familie im März 2022 aus der Ukraine. Da eine Rückkehr aufgrund der Besatzung ihrer Heimatstadt bisher unmöglich ist, lebt die Familie seitdem in Deutschland. Der kleine Ivan erhielt ein Jahr nach seiner Flucht die Diagnose Pelizaeus-Merzbacher-Syndrom, eine sehr seltene genetische Erkrankung, die mit zunehmender Spastik in beiden Beinen einhergeht. Eine medikamentöse Behandlung existiert bis heute nicht, daher ist der Junge auf spezialisierte Reha-Maßnahmen und intensive Physiotherapie angewiesen.

Im April 2024 konnte er an einer zweiwöchigen Therapie im Adeli Medical Center in der Slowakei teilnehmen, jedoch hat die Krankenkasse die Kostenübernahme für einen zweiten Aufenthalt abgelehnt und aus eigenen Mitteln schafft es die Familie nicht noch einmal diese Summe aufzubringen. Ivans Vater ist der Alleinverdiener, da die Mutter die vollumfängliche Pflege und Betreuung ihres Sohnes übernimmt.

Aktion Kinderträume übernimmt die Therapiekosten in Höhe von EUR 2.000,00 Euro. Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2025 der Premium Food Group.

Lamija wird mobil

Lamija ist 10 Jahre alt und kämpft seit ihrem Säuglingsalter mit den Folgen des West-Syndroms. Heute leidet sie unter dem Lennox-Gastaut-Syndrom sowie schwerer körperlicher und geistiger Behinderung. Lamija ist zeitweise auf einen Rollstuhl angewiesen, laut ärztlicher Prognose wird sie diesen häufiger bzw. permanent benötigen. Sie wird ketogen ernährt und besucht derzeit die 3. Klasse der Grundschule.

Lamija lebt gemeinsam mit ihren beiden älteren Zwillingsbrüdern, die als Frühchen zur Welt kamen, bei ihren Eltern. Mehmed und Emin weisen ebenfalls Erkrankungen auf und sind auf Unterstützung angewiesen. Lamijas Mutter ist auf Medikamente angewiesen, da ihr vor Jahren aufgrund einer Krebserkrankung die Schilddrüse entfernt wurde und sie bis heute mit den Folgen zu kämpfen hat. Zudem ist sie seit der Trennung vom Vater der Kinder alleinerziehend, erfährt jedoch viel Unterstützung durch ihre Familie trotz teilweise großer räumlicher Distanz.

Da die Mutter aufgrund der aufwendigen Pflege ihrer Kinder keiner Beschäftigung nachgehen kann, hat sie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung für ein dringend benötigtes behindertengerechtes Fahrzeug gebeten. Lamija sollte in ihrem Rollstuhl sitzend transportiert werden können, was zudem eine Rampe erforderlich macht.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit 1.000 Euro.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Rani

Rani kam im Frühjahr 2022 wegen gesundheitlicher Auffälligkeiten zum ersten Mal ins Krankenhaus. Im Oktober 2022 dann die Diagnose: ein Medulloblastom, ein Gehirntumor, der daraufhin in einer 8-stündigen Operation entfernt wurde. Seitdem ist Rani jedoch blind, sitzt im Rollstuhl und hat mit dem Posterior-Fossa-Syndrom (PFS) zu kämpfen, das sich in einer Kombination aus fehlender oder stark eingeschränkter Sprache, Verhaltensänderungen wie Apathie oder Reizbarkeit, motorischen Problemen wie Koordinationsstörungen und Muskelschwäche sowie emotionalen Auffälligkeiten äußert. Es folgten weitere Krankenhausaufenthalte, Chemo- und Strahlentherapie, verschiedene Behandlungen, ein Schulwechsel sowie der Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik. Laut den Ärzten war Rani zu diesem Zeitpunkt krebsfrei. Bei einem weiteren Kontroll-MRT im Oktober 2024 dann der niederschmetternde Befund: mehrere Metastasen in der Wirbelsäule. Die Ärzte entschieden, dass nur noch eine palliative Bestrahlung für Rani in Frage kommt.

Ranis Familie, zu der zwei Geschwister und der Lebensgefährte der Mutter zählen, entschied, das großelterliche Haus, in dem Rani seit seiner Geburt lebte und sich auskennt, mit Hilfe eines Kredits barrierefrei umzubauen und Ranis Bedürfnissen anzupassen. Aufgrund zu hoher Kosten konnte der Treppenlift jedoch nicht realisiert werden, zudem kamen Medikamente und Behandlungen, die sie selbst bezahlen mussten. Die Familie versucht, Rani so gut es geht am normalen Leben teilhaben zu lassen, wie z.B. beim Einkaufen oder Besuche in der Innenstadt. Aber genauso gehören Arztbesuche und Therapien zum Familienalltag.

2025 hat der ambulante Hospizdienst, der Rani und seine Familie betreut, Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung für Ranis letzten Wunsch gebeten: ein gemeinsamer Urlaub am Meer.

Nun hat die Familie erneut Kontakt aufgenommen, da sie nicht über genügend finanzielle Eigenmittel für die Anschaffung eines behindertengerechten PKWs verfügen. Da sie diesen aber dringend für Therapie- und Arztbesuche mit Rani benötigen, übernimmt Aktion Kinderträume die Anschaffung.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name