Ein Aktivrollstuhl für Stephan


Stephan ist 7 Jahre alt und kommt ursprünglich aus der Ukraine. Er benötigt allerdings dringend eine Operation in Deutschland, die allerdings mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Seine Mutter litt während der ersten drei Schwangerschaftsmonate unter starker Toxikose, die allerdings im Krankenhaus beobachtet wurde. Ein Ultraschall zeigte, dass Stephan zu niedrig lag und die Geburt früher stattfinden würde. Schließlich wurde er per Notkaiserschnitt geholt und musste reanimiert werden. Stephan litt unter starker Epilepsie und wurde sofort mit Antibiotika und Antiepileptika behandelt, er lag 10 Tage in der Kinderklinik bis er mit nach Hause durfte.

In der Ukraine gab es für die Weiterbehandlung keinen passenden Arzt, durch Spenden konnte die Familie zur genaueren Diagnostik dann aber nach Israel. Die Untersuchungen machten deutlich, dass Stephan an Hypoxie, Mikrozephalie und zerebralen Lähmungen der spastischen Quadropelation leidet. Die Ärzte dort verordneten die Behandlung über 9 Monate, woraufhin Stephan sich etwas erholte. Seine Spastiken bereiten im sehr große Probleme im Alltag, er leidet an Wahrnehmungsstörungen und kann nicht sprechen. Dennoch hat Stephan einen starken Lebenswillen.

Stephan lebt gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Großmutter in einer kleinen Wohnung. Da Stephans Mutter aufgrund seiner zeitintensiven Pflege nicht arbeiten gehen kann, ist die Familie auf Spenden angewiesen, um ihm Rehabilitationsmaßnahmen als auch eine sehr teure Operation in Deutschland zu ermöglichen, von der er sich mittlerweile bereits erholt hat. Um nun am sozialen Leben teilnehmen zu können, benötigt Stephan dringend einen Aktivrollstuhl, an dem sich Aktion Kinderträume mit EUR 4.000,00 beteiligt.

Eine Kosys Neoos-Therapie für Thiago


Thiago ist 10 Jahre alt und leidet an einem nicht therapierbaren Gendefekt, der Otahara Epilepsie. Das bedeutet, Thiago kann nicht laufen, nicht sprechen, nicht allein essen und ist von seiner körperlichen Entwicklung auf dem Stand eines Säuglings, was auch so bleiben wird. Thiago braucht sehr viel Entspannung und Ruhe, denn durch seine Krankheit steht er unter ständiger Krampfbereitschaft und sein Gehirn kommt niemals zur Ruhe.

Thiago konnte bereits im letzten Jahr an einer Kosys Neoos-Therapie in Österreich teilnehmen, bei der die Patienten eine Woche lang intensive Physio-Therapie erhalten und in einem warmen Naturteich schwimmen, ausgestattet mit einem Sensor, der die feinen Ultraschallwellen ähnlich eines Delphins wiedergibt. Nach dieser Therapie war Thiago monatelang anfallfrei und hatte kaum Bedarf an Notfallmedikamenten. Jedoch lässt die Wirkung seit einigen Monaten wieder nach und es geht ihm wieder schlechter. Daher haben die Eltern Kontakt aufgenommen und um Unterstützung bei der Finanzierung einer weiteren Teilnahme an der Kosys- Neoos-Therapie für Thiago gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Therapiekosten in Höhe von EUR 2.376,00.

Eine Adeli-Therapie für Leonie


Leonie ist 14 Jahre alt und leidet an einer bilateralen dyskinetischen-spastischen Zerebralparese sowie einer leichten Intelligenzminderung. Ihre motorischen Fähigkeiten sind deutlich verzögert, sie kann sich aber selbständig vom Bauch- in die Rückenlage drehen und fährt innerhalb der Wohnung aktiv mit ihrem Rollstuhl, unterwegs wird sie geschoben. Schon bald bekommt Leonie einen E-Rollstuhl mit Stehfunktion, die ihre Beinmuskulatur dehnen kann und dadurch einen Lagewechsel im Alltag ermöglicht, um so einer Arthrose der Gelenke vorzubeugen.

Leonie lebt bei ihren Eltern und konnte bereits zwei Mal an einer Adeli-Therapie in der Slowakei teilnehmen und konnte dadurch ihre Spastik verbessert. Daher haben die Eltern Kontakt aufgenommen und um Unterstützung bei der Finanzierung einer weiteren Teilnahme für Leonie gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Therapiekosten mit EUR 2.000,00. Davon stammen EUR 1.000,00 aus der Spendenaktion vom Fachgeschäft “Optik am Kneppersgässchen“.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Andrias Familie


Andria ist 4 Jahre alt und bereits in der 29. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt gekommen, da die Mutter Präeklampsie bekam und ihr Blutdruck nicht mehr zu regulieren war. Bei Andria wurde verspätet Cytomegalovirus diagnostiziert, wodurch ein Teil seines Gehirns geschädigt wurde. Nach viermonatigem Aufenthalt auf der Intensivstation durfte Andria endlich nach Hause und leidet seitdem an schwerer globaler Entwicklungsstörung, struktureller multifokaler Epilepsie, beidseitiger Sehstörung und rechtsbetonter dyskinetischer Zerebralparese. Andria kann weder laufen, noch sprechen und kaum sehen.

Andria lebt bei seinen Eltern und besucht mittlerweile einen integrativen Kindergarten. Die Mutter ist rund um die Uhr mit seiner Pflege beschäftigt, daher ist der Vater der Alleinverdiener der Familie. Das aktuelle Fahrzeug ist zu klein geworden, um Andrias speziellen Kinderbuggy zu transportieren und die Mitnahme seines Therapiestuhls, z.B. in den Urlaub, ist vollkommen unmöglich. Jede Fahrt mit Andria ist eine große Herausforderung für die Eltern, selbst zum Kindergarten. Daher haben sie Kontakt aufgenommen und um Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten Fahrzeugs mit genügend Platz für Andria und seine diversen Hilfsmittel gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 3.000,00.

Ein behindertengerechter PKW für Emelie

Emelie ist 15 Jahre alt und leidet am Cri-du-Chat-Syndrom. Sie hatte keinen leichten Start ins Leben, musste direkt nach ihrer Geburt beatmet werden und bekam Bluttransfusionen. Ihre Chance zu überleben war sehr gering und die Diagnose zu diesem Zeitpunkt noch vollkommen unklar. Es folgten viele Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte, eine Skoliose kam hinzu, die sich immer stärker ausbreitete und bereits auf die inneren Organe drückt. Hinzu kam noch die Sorge um Emelies kleinen Bruder Sam, der im Alter von 3 Jahren bereits 8 Operationen wegen Nierensteinen über sich ergehen lassen musste.

Emelie lebt bei ihren Eltern gemeinsam mit ihren 3 Geschwistern. Die Familie zog in ein behindertengerechtes Haus und musste hierfür Schulden aufnehmen. Das aktuelle Familienfahrzeug entpuppte sich nach dem Kauf als absolute „Schrottkiste“, nach einem Autounfall ist der Wagen nun ein Totalschaden. Da die Familie dringend ein behindertengerechtes Fahrzeug mit genügend Platz benötigt, haben Sie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Autokauf gebeten. So könnten Sie alle zusammen wieder mehr am Gesellschaftsleben teilnehmen, Ausflüge machen, Einkäufe erledigen und Arztbesuch schneller wahrnehmen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 3.000,00. Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2021 der Tönnies Unternehmensgruppe.

Eine neue Waschmaschine für die Familie von Jermain und Tyron

Jermain, 21 Jahre alt, und sein Bruder Tyron, 14 Jahre alt, leiden beide lebensbegrenzt an Muskeldystrophie Typ Duchenne. Die Mutter versorgt ihre Söhne überwiegend allein und ist rund um die Uhr mit der Pflege der beiden beschäftigt. Der Schulbesuch von Jermain ist aufgrund seines Gesundheitszustands ausschließlich mit einer Pflegekraft möglich.

Jermain lebt getrennt von seiner Mutter und seinem Bruder Tyron, jedoch im selben Wohngebäude. Da die Pflege ihrer beiden Söhne sehr zeitintensiv ist, kann die Mutter keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen und befindet sich aktuell zudem in der Privatinsolvenz. Daher hat die Familie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Kauf einer neuen Waschmaschine gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten in Höhe von EUR 830,00.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Lena


Lena leidet seit ihrer Geburt an dem lebensverkürzenden Tuberöse-Sklerose-Komplex in einer schweren Ausprägung. Neben einem nicht einstellbaren Krampfleiden und einer geistigen Behinderung sind insbesondere die wegen der ausgeprägten Autismus-Spektrumsstörung auftretenden Verhaltensauffälligkeiten im Vordergrund, die sich durch Angststörungen und psychotische Züge äußern. Tumore, die ebenfalls zum Krankheitsbild gehören, zeigen sich bislang in Form von gutartigen Tumoren auf der Haut, der Niere und im Gehirn.

Durch eine intensive familiäre und schulische Betreuung und der Autismus-Therapie ist es über Jahre gelungen, Lena dennoch im Rahmen Ihrer Möglichkeiten ein Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen und die Verhaltensauffälligkeiten zu begrenzen. Durch die für Autisten besonders herausfordernden Veränderungen jeglicher Strukturen in der Pandemie wie beispielsweise keine Tagesförderstätte, keine Besuche zu Hause, keine Teilnahme am Reitunterricht, keine Möglichkeit den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen usw. hat sich der gesundheitliche Zustand von Lena erheblich verschlechtert. Sie verhält sich in Situationen, die sie vorher gut bewältigen konnte, zunehmend selbst- und fremdaggressiv und muss in der Einrichtung immer wieder isoliert und ausgeschlossen werden, da die personelle Situation eine Einzelbetreuung nicht zulässt, dies erhöht ihre Anspannung weiter. Bereits Erlerntes geht verloren und ihre Krampfanfallssituation hat sich zugespitzt.

Lenas Mutter ist seit 2014 alleinerziehend, seit 2015 lebt Lena in einer Einrichtung, wird aber weiter jedes Wochenende und an weiteren Tagen der Woche von ihrer Mutter zuhause betreut. Sie versucht, ihr das Leben in der Gemeinschaft wie Kontakt zur Familie, Reiten, Feste, Bewegung in der Natur etc. zu ermöglichen. Des Weiteren begleitet sie ihre Mutter zu den zahlreichen Arztbesuchen, die bei Lenas Erkrankung notwendig sind. In den Ferien und an den Feiertagen ist Lena ebenfalls bei ihrer Mutter, die sie natürlich auch zu den Aufenthalten ins Kinder- und Jugendhospiz begleitet. Aufgrund des hohen Hilfebedarfs ist es Lenas Mutter nur möglich in Teilzeit zu arbeiten. Die Mutter bewältigt den gesamten Alltag ohne ein eigenes Auto. Wegen fehlender finanzieller Mittel nach der Scheidung musste die Familie ihren PKW verkaufen, jedoch würde ein Auto, in dem auch ein Rollstuhl transportiert werden kann, Lena es ermöglichen trotz ihres Gesundheitszustandes wieder am Leben in der Gesellschaft teilnehmen zu können. Daher haben die Beiden Kontakt aufgenommen und um Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten Fahrzeugs gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten in Höhe von EUR 25.500,00.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Lisa


Lisa ist 1 Jahr alt und wurde mit einer Fehlbildung geboren. Ihr linkes Zwerchfell war nicht vorhanden, dadurch haben sich ihre Gedärme anders angeordnet und Darmschlingen um die Lunge gelegt. Bei einer Operation wurde dies korrigiert und Lisa ein künstliches Zwerchfell eingesetzt. Leider führte diese OP zu einer Darmverklebung und einem akuten Verschluss, wodurch ein Stück Darm abgestorben ist und Lisa kurzzeitig mit einem Stoma leben musste. Mittlerweile konnte er aber wieder entfernt werden, jedoch wurden ihre Bauchmuskeln mehrfach durchtrennt. Durch die Fehlbildung hat Lisa leider noch weitere Einschränkungen: ein erweitertes Nierenbecken, nur 70 % Lungenfunktion in linken Lungenflügel und einen Herzfehler, weshalb sie unter ständiger ärztlicher Beobachtung ist.

Lisa lebt bei ihrer alleinerziehenden Mutter und hat noch eine ältere Schwester, die bereits ausgezogen ist. Das aktuelle Familienfahrzeug ist nicht mehr reparabel, weshalb Lisas Schwester Kontakt aufgenommen und um Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten PKWs gebeten hat, um die zahlreichen Therapien und Arzttermine wahrnehmen zu können. Diese sind nicht alle zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Da Lisa rund um die Uhr Betreuung braucht, kann ihre Mutter keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen und verfügt daher nicht über die finanziellen Eigenmittel.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 2.000,00.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Lukas


Lukas ist 3 Jahre alt und leidet an einem seltenen Gendefekt, der Spinalen Muskelatrophie Typ 1. Bestimmte Nervenzellen des Rückenmarks sterben ab, wodurch Reize und Impulse des Gehirns nicht mehr die Muskulatur erreichen, wodurch Muskelschwund und Lähmungen entstehen. 2017 wurde ein neues Medikament zugelassen, das Lukas Körper hilft, das Absterben der Nervenzellen zu verlangsamen. Seit 2020 bekommt Lukas eine Gentherapie und macht seitdem kleine Fortschritte. Er kann jedoch weder laufen noch sitzen und wird über eine Magensonde ernährt, im Schlaf muss er beatmet werden. Lukas ist rundum die Uhr auf Hilfe angewiesen.

Lukas lebt bei seinen Eltern. Im Auto kann er nur liegend transportiert werden, da er seinen Kopf nicht lange halten kann, sich sehr schnell verschluckt und dadurch keine Luft mehr bekommt. Daher hat Lukas anstatt einem Kindersitz eine Liegendschale, mit der er quer über der Sitzbank liegend mitfahren kann. Unterwegs benötigt Lukas weitere Hilfsmittel wie Absauggerät, Überwachungsmonitor, Beatmung, seinen Reha-Buggy und einen Rollstuhl. Für den Transport all dieser Dinge benötigt die Familie dringend ein größeres, behindertengerechtes Fahrzeug, um Lukas zu seinen zahlreichen Arztterminen und Therapien fahren zu können. Auch Ausflüge zu den Großeltern, in den Zoo oder sogar ein Urlaub wären dann wieder für die Familie möglich. Daher haben Sie Kontakt aufgenommen und finanzielle Unterstützung gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 3.000,00.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Phils Familie


Phil ist 4 Jahre alt und kam in der 32. Schwangerschaftswoche als Frühchen zur Welt, er wurde 5 Tage lang beatmet. Da er keinen Saugreflex entwickelte, wurde er zusätzlich 6 Wochen lang über eine Nasensonde ernährt. Außerdem konnte er seine Körpertemperatur nicht halten, weshalb Phil insgesamt 7 Wochen im Brutkasten und anschließend in einem Wärmebett lag. Er wurde als vermeintlich gesundes Baby entlassen, jedoch merkten die Eltern schnell, dass mit Phil etwas nicht stimmte. Wenig später lautete die Diagnose: erweiterte, kombinierte Entwicklungsverzögerung, frühkindlicher Autismus mit Aggressionen und Zerstörungswut. Phil kann nicht geradeaus laufen, er schwankt und stürzt (ataktische Bewegungsstörung), er hat kein Schmerzempfinden, Muskelhypotonie, beidseitig Knick-Senkfüße, leidet an Sehstörung mit Hyperopie und zeitweise beidseitigem Strabismus converges, oraler Dysphagie und ist zu 70 % schwerbehindert.

Phil lebt bei seinen Eltern gemeinsam mit seinen zwei älteren Brüdern, die glücklicherweise beide gesund sind. Das aktuelle Familienfahrzeug ist zu klein, da Phil mittlerweile separat sitzen muss mit einem Schutz, damit er keine Gegenstände wie Schuhe in den Vorderbereich des Autos werfen kann. Egal wer neben ihm sitzt wird unentwegt angegriffen und verletzt, Phil zieht an den Haaren, beißt und tritt gegen den Vordersitz. Da die Familie nicht über genügend eigene Finanzmittel verfügt, haben sie Kontakt aufgenommen und um Unterstützung beim Kauf eines entsprechenden Autos gebeten. So könnte die Familie wieder gemeinsame Ausflüge unternehmen und längere Fahrten machen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 2.000,00.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name