Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Asma


Asma ist 10 Jahre alt und leidet an einer infantilen Cerebralparese, die zu einer schweren psychomotorischen Retardierung führt. Sie kann nicht stehen oder laufen und ist bei fast allem auf einen Rollstuhl angewiesen. Ihre fokale Epilepsie ist gut eingestellt, muss nachts aber über einen Monitor überwacht werden. Sehschädigungen schränken Asmas Wahrnehmung ein zudem ist sie inkontinent und muss mehrmals täglich gewickelt werden.

Asma besucht eine Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung. Sie lebt gemeinsam mit ihren beiden Geschwistern, die glücklicherweise gesund sind, bei ihren Eltern. Anfang letzten Jahres hat Asma einen Passiv-Rollstuhl bekommen, der ihren Bedürfnissen besser gerecht wird, allerdings nicht mehr in das aktuelle Familienfahrzeug passt. Daher hat die örtliche Familienberatung Kontakt aufgenommen und um im Namen der Eltern um finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung eines größeren, behindertengerechten Fahrzeugs mit Rollstuhlrampe gebeten. Dieses wird dringend benötigt, um Asma zu Therapien und Ärzten, Besuchen bei Freunden, Verwandten und sonstigen Fahrten mitzunehmen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 2.000,00.

Eine Adeli-Therapie für Leonie


Leonie ist 14 Jahre alt und leidet an einer bilateralen dyskinetischen-spastischen Zerebralparese sowie einer leichten Intelligenzminderung. Ihre motorischen Fähigkeiten sind deutlich verzögert, sie kann sich aber selbständig vom Bauch- in die Rückenlage drehen und fährt innerhalb der Wohnung aktiv mit ihrem Rollstuhl, unterwegs wird sie geschoben. Schon bald bekommt Leonie einen E-Rollstuhl mit Stehfunktion, die ihre Beinmuskulatur dehnen kann und dadurch einen Lagewechsel im Alltag ermöglicht, um so einer Arthrose der Gelenke vorzubeugen.

Leonie lebt bei ihren Eltern und konnte bereits zwei Mal an einer Adeli-Therapie in der Slowakei teilnehmen und konnte dadurch ihre Spastik verbessert. Daher haben die Eltern Kontakt aufgenommen und um Unterstützung bei der Finanzierung einer weiteren Teilnahme für Leonie gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Therapiekosten mit EUR 2.000,00. Davon stammen EUR 1.000,00 aus der Spendenaktion vom Fachgeschäft “Optik am Kneppersgässchen“.

Eine Kosys Neoos-Therapie für Thiago


Thiago ist 10 Jahre alt und leidet an einem nicht therapierbaren Gendefekt, der Otahara Epilepsie. Das bedeutet, Thiago kann nicht laufen, nicht sprechen, nicht allein essen und ist von seiner körperlichen Entwicklung auf dem Stand eines Säuglings, was auch so bleiben wird. Thiago braucht sehr viel Entspannung und Ruhe, denn durch seine Krankheit steht er unter ständiger Krampfbereitschaft und sein Gehirn kommt niemals zur Ruhe.

Thiago konnte bereits im letzten Jahr an einer Kosys Neoos-Therapie in Österreich teilnehmen, bei der die Patienten eine Woche lang intensive Physio-Therapie erhalten und in einem warmen Naturteich schwimmen, ausgestattet mit einem Sensor, der die feinen Ultraschallwellen ähnlich eines Delphins wiedergibt. Nach dieser Therapie war Thiago monatelang anfallfrei und hatte kaum Bedarf an Notfallmedikamenten. Jedoch lässt die Wirkung seit einigen Monaten wieder nach und es geht ihm wieder schlechter. Daher haben die Eltern Kontakt aufgenommen und um Unterstützung bei der Finanzierung einer weiteren Teilnahme an der Kosys- Neoos-Therapie für Thiago gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Therapiekosten in Höhe von EUR 2.376,00.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Andrias Familie


Andria ist 4 Jahre alt und bereits in der 29. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt gekommen, da die Mutter Präeklampsie bekam und ihr Blutdruck nicht mehr zu regulieren war. Bei Andria wurde verspätet Cytomegalovirus diagnostiziert, wodurch ein Teil seines Gehirns geschädigt wurde. Nach viermonatigem Aufenthalt auf der Intensivstation durfte Andria endlich nach Hause und leidet seitdem an schwerer globaler Entwicklungsstörung, struktureller multifokaler Epilepsie, beidseitiger Sehstörung und rechtsbetonter dyskinetischer Zerebralparese. Andria kann weder laufen, noch sprechen und kaum sehen.

Andria lebt bei seinen Eltern und besucht mittlerweile einen integrativen Kindergarten. Die Mutter ist rund um die Uhr mit seiner Pflege beschäftigt, daher ist der Vater der Alleinverdiener der Familie. Das aktuelle Fahrzeug ist zu klein geworden, um Andrias speziellen Kinderbuggy zu transportieren und die Mitnahme seines Therapiestuhls, z.B. in den Urlaub, ist vollkommen unmöglich. Jede Fahrt mit Andria ist eine große Herausforderung für die Eltern, selbst zum Kindergarten. Daher haben sie Kontakt aufgenommen und um Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten Fahrzeugs mit genügend Platz für Andria und seine diversen Hilfsmittel gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 3.000,00.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Phils Familie


Phil ist 4 Jahre alt und kam in der 32. Schwangerschaftswoche als Frühchen zur Welt, er wurde 5 Tage lang beatmet. Da er keinen Saugreflex entwickelte, wurde er zusätzlich 6 Wochen lang über eine Nasensonde ernährt. Außerdem konnte er seine Körpertemperatur nicht halten, weshalb Phil insgesamt 7 Wochen im Brutkasten und anschließend in einem Wärmebett lag. Er wurde als vermeintlich gesundes Baby entlassen, jedoch merkten die Eltern schnell, dass mit Phil etwas nicht stimmte. Wenig später lautete die Diagnose: erweiterte, kombinierte Entwicklungsverzögerung, frühkindlicher Autismus mit Aggressionen und Zerstörungswut. Phil kann nicht geradeaus laufen, er schwankt und stürzt (ataktische Bewegungsstörung), er hat kein Schmerzempfinden, Muskelhypotonie, beidseitig Knick-Senkfüße, leidet an Sehstörung mit Hyperopie und zeitweise beidseitigem Strabismus converges, oraler Dysphagie und ist zu 70 % schwerbehindert.

Phil lebt bei seinen Eltern gemeinsam mit seinen zwei älteren Brüdern, die glücklicherweise beide gesund sind. Das aktuelle Familienfahrzeug ist zu klein, da Phil mittlerweile separat sitzen muss mit einem Schutz, damit er keine Gegenstände wie Schuhe in den Vorderbereich des Autos werfen kann. Egal wer neben ihm sitzt wird unentwegt angegriffen und verletzt, Phil zieht an den Haaren, beißt und tritt gegen den Vordersitz. Da die Familie nicht über genügend eigene Finanzmittel verfügt, haben sie Kontakt aufgenommen und um Unterstützung beim Kauf eines entsprechenden Autos gebeten. So könnte die Familie wieder gemeinsame Ausflüge unternehmen und längere Fahrten machen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 2.000,00.

Ein Außenlift für Frieda


Frieda ist 7 Jahre alt und kam mit einem schweren Hirnschaden zur Welt, der mittlerweile mit einem Shunt versorgt wird. Seitdem ist Frieda schwerbehindert und musste insgesamt drei Revisionen über sich ergehen lassen. Sie wird rund um die Uhr von ihren Eltern versorgt. Frieda leidet an einer infantilen Cerebralparese mit Hypotonie und zudem an einer schwer einstellbaren Epilepsie. Die meiste Zeit verbringt sie im Liegen und übt eifrig mit ihrem Physiotherapeuten sitzen, krabbeln und sogar laufen.

Ella lebt bei ihren Eltern gemeinsam mit ihrer Schwester, die glücklicherweise gesund ist. Da Friedas Kinderzimmer im ersten Stock des Familienhauses liegt, wird es für die Eltern zunehmend schwerer, Frieda mehrmals täglich die Treppe hoch- und runterzutragen. Daher hat die Familie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Anbau eines Außenlifts für Frieda gebeten. Aufgrund von Friedas Erkrankung funktioniert ein Treppenlift leider nicht, dessen Einbau um ein Vielfaches günstiger wären.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Einbaukosten mit EUR 5.000,00.

Eine neue Waschmaschine für die Familie von Jermain und Tyron

Jermain, 21 Jahre alt, und sein Bruder Tyron, 14 Jahre alt, leiden beide lebensbegrenzt an Muskeldystrophie Typ Duchenne. Die Mutter versorgt ihre Söhne überwiegend allein und ist rund um die Uhr mit der Pflege der beiden beschäftigt. Der Schulbesuch von Jermain ist aufgrund seines Gesundheitszustands ausschließlich mit einer Pflegekraft möglich.

Jermain lebt getrennt von seiner Mutter und seinem Bruder Tyron, jedoch im selben Wohngebäude. Da die Pflege ihrer beiden Söhne sehr zeitintensiv ist, kann die Mutter keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen und befindet sich aktuell zudem in der Privatinsolvenz. Daher hat die Familie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Kauf einer neuen Waschmaschine gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten in Höhe von EUR 830,00.

Ein Galileo-Trainingsgerät für Ella


Ella ist 7 Jahre alt und leidet an CDG Typ 1a, einer sehr seltenen Stoffwechselerkrankung, die weltweit nur etwa 1.000 Menschen betrifft und sich auf Ellas komplette Entwicklung auswirkt. Ella ist geistig und körperlich behindert, leidet an Muskelschwäche, Ataxie, Schielen, einer Störung der Leberfunktion, Gedeihstörung und einer auffälligen Fettverteilung.

Ella lebt bei ihren Eltern gemeinsam mit ihrem Bruder, der glücklicherweise gesund ist. Ella benötigt dauerhaft gezielte Förderung und Therapien, um so selbständig wie möglich zu werden. Sie besitzt einen Aktivrolli, einen Walker und hat bisher erfolgreich an drei Behandlungskonzepten in Köln teilgenommen. Dabei und auch durch Ellas behandelnden Arzt wurde den Eltern das Galileo-Trainingsgerät empfohlen, um auch daheim konstanten Muskelaufbau zu arbeiten. Da die Kosten hierfür jedoch nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, hat die Familie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Erwerb eines solchen Hilfsmittels gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 3.000,00.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Lena


Lena leidet seit ihrer Geburt an dem lebensverkürzenden Tuberöse-Sklerose-Komplex in einer schweren Ausprägung. Neben einem nicht einstellbaren Krampfleiden und einer geistigen Behinderung sind insbesondere die wegen der ausgeprägten Autismus-Spektrumsstörung auftretenden Verhaltensauffälligkeiten im Vordergrund, die sich durch Angststörungen und psychotische Züge äußern. Tumore, die ebenfalls zum Krankheitsbild gehören, zeigen sich bislang in Form von gutartigen Tumoren auf der Haut, der Niere und im Gehirn.

Durch eine intensive familiäre und schulische Betreuung und der Autismus-Therapie ist es über Jahre gelungen, Lena dennoch im Rahmen Ihrer Möglichkeiten ein Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen und die Verhaltensauffälligkeiten zu begrenzen. Durch die für Autisten besonders herausfordernden Veränderungen jeglicher Strukturen in der Pandemie wie beispielsweise keine Tagesförderstätte, keine Besuche zu Hause, keine Teilnahme am Reitunterricht, keine Möglichkeit den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen usw. hat sich der gesundheitliche Zustand von Lena erheblich verschlechtert. Sie verhält sich in Situationen, die sie vorher gut bewältigen konnte, zunehmend selbst- und fremdaggressiv und muss in der Einrichtung immer wieder isoliert und ausgeschlossen werden, da die personelle Situation eine Einzelbetreuung nicht zulässt, dies erhöht ihre Anspannung weiter. Bereits Erlerntes geht verloren und ihre Krampfanfallssituation hat sich zugespitzt.

Lenas Mutter ist seit 2014 alleinerziehend, seit 2015 lebt Lena in einer Einrichtung, wird aber weiter jedes Wochenende und an weiteren Tagen der Woche von ihrer Mutter zuhause betreut. Sie versucht, ihr das Leben in der Gemeinschaft wie Kontakt zur Familie, Reiten, Feste, Bewegung in der Natur etc. zu ermöglichen. Des Weiteren begleitet sie ihre Mutter zu den zahlreichen Arztbesuchen, die bei Lenas Erkrankung notwendig sind. In den Ferien und an den Feiertagen ist Lena ebenfalls bei ihrer Mutter, die sie natürlich auch zu den Aufenthalten ins Kinder- und Jugendhospiz begleitet. Aufgrund des hohen Hilfebedarfs ist es Lenas Mutter nur möglich in Teilzeit zu arbeiten. Die Mutter bewältigt den gesamten Alltag ohne ein eigenes Auto. Wegen fehlender finanzieller Mittel nach der Scheidung musste die Familie ihren PKW verkaufen, jedoch würde ein Auto, in dem auch ein Rollstuhl transportiert werden kann, Lena es ermöglichen trotz ihres Gesundheitszustandes wieder am Leben in der Gesellschaft teilnehmen zu können. Daher haben die Beiden Kontakt aufgenommen und um Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten Fahrzeugs gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten in Höhe von EUR 25.500,00.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name