Mehr Zeit mit Maria


Die zwei Monate alte Maria leidet unter einer schweren Muskelerkrankung und muss künstlich beatmet werden. Zurzeit ist sie in einem Wohnheim untergebracht, rund 90 km vom Elternhaus entfernt. Ein Umzug in eine größere Wohnung ist geplant, dann soll Maria nach Hause dürfen.

In der Zwischenzeit würden ihre Eltern und die beiden Geschwister sie gern häufiger besuchen. Da die Familie von Hartz IV lebt, reichen die finanziellen Mittel allerdings für regelmäßige Fahrten zu Maria nicht aus.

Aktion Kinderträume hat die Kosten für einen einwöchigen Ferienaufenthalt in der Nähe des Wohnheims übernommen, inklusive Benzinkosten, in Höhe von EUR 441,00.

Ein Urlaub für die schwerkranke Madeleine und ihre Familie


In großer Not wandten sich die Eltern der Familie Z. an Aktion Kinderträume. Ihre achtjährige Tochter Madeleine kam infolge Sauerstoffmangels während der Geburt mit einem schweren Hirnschaden auf die Welt. Sie kann nicht sprechen, nicht gehen, nicht greifen, und in den ersten Monaten musste die Familie täglich um das Leben ihrer Tochter bangen. Die behandelnden Ärzte empfahlen den Eltern, Madeleine eine permanente Magensonde zu legen, aber ihre Mutter übte zwei Jahre lang mit ihr, so dass sie mit einem Fläschchen ernährt werden kann.

Ein großes Problem ist, dass Madeleine oft abgesaugt werden muss und regelmäßig eine Zufuhr reinen Sauerstoffs benötigt, weil ihre Lungen sehr angegriffen sind. Zudem hat sie eine starke Hüftdeformation, die ihr oft große Schmerzen bereitet. Eine Operation wäre mit einem extrem hohen Risiko behaftet und ihre Eltern hoffen sehr, dass sie nie dazu gezwungen sein werden, einem solchen Eingriff zuzustimmen.

In den Sommermonaten lebt Madeleine auf, sie ist sehr gern draußen. Doch diese Freude wurde immer wieder getrübt. Zweimal musste die Familie in den letzten beiden Jahren umziehen. Glücklicherweise fand die Familie dann ein schönes neues alleinstehendes Haus, in dem keine Außenstehenden hören, wenn Madeleine nachts nicht schlafen kann, laut weint und schreit.

Im vergangenen Jahr traf die Familie ein weiterer Schicksalsschlag, ihr Sohn Marvin erkrankte an einer schweren Grippe und musste mehrere Wochen im Krankenhaus verbringen. Die gesamte Familie wurde mit aufgenommen, da lange Zeit die Gefahr einer Hirnblutung bestand. Dann wurde auch noch dem Vater gekündigt. Er hatte zu oft seine Arbeit unterbrechen müssen, um zu Hause zu helfen. Und als wäre all das noch nicht genug, ging es Madeleine plötzlich sehr schlecht. Sie erkrankte mehrfach an einer Lungenentzündung und ihre psychische Verfassung verschlechterte sich zusehends. Alle waren in großer Sorge. Die Eltern erinnerten sich, dass Madeleine vor Jahren ein Sommerurlaub auf Gran Canaria sehr geholfen hatte. Sie lebte auf, war wie ausgewechselt und verbrachte die folgenden Wintermonate wesentlich besser. Die Ärzte regten an, genau das gleiche zu tun. Madeleine brauche dringend etwas, damit sie sich nicht aufgäbe.

Da es für die Familie undenkbar war, mit dem Arbeitslosengeld des Vaters einen Urlaub selbst zu finanzieren, hat Aktion Kinderträume für insgesamt EUR 3.077,00 eine Reise arrangiert, u.a. mit großartiger Unterstützung des Flughafens Düsseldorf, der einen kostenlosen Extra-Service für den Hin- und Rückflug beisteuerte. Da es Madeleine nach einer Woche leider noch nicht besser ging, spendeten der Reiseveranstalter “Schau ins Land” und die Fluggesellschaft Air Berlin eine Urlaubsverlängerung. Am Ende war der Wunsch der Familie in Erfüllung gegangen, Madeleine’s Zustand hatte sich deutlich verbessert.

Aktion Kinderträume dankt den Verantwortlichen des Flughafens Düsseldorf, dem Reiseveranstalter “Schau ins Land” und der Fluggesellschaft Air Berlin für ihre schnelle und großzügige Mithilfe.

Erneute Hilfe für Madeleine

Mit einem erneuten und äußerst dringlichen Hilferuf haben sich Madeleines Eltern an Aktion Kinderträume gewendet. Mitte November bekam Madeleine gegen Ende einer Therapie in Traunstein nachts Fieber und erbrach. Der Notarzt stellte eine Lungenentzündung fest. Da Madeleine nicht reisefähig war, mussten die Eltern länger als erwartet ein Hotel beziehen. Dafür fehlten ihnen allerdings die finanziellen Mittel. Aktion Kinderträume hat die Hotelkosten in Höhe von EUR 482,00 übernommen wie auch die Fahrtkosten von EUR 200,00 für die Rückfahrt nach Hause.

Ergänzung:

Die Mutter von Madeleine und Malte bat ergänzend um Hilfe bei der Finanzierung eines Pools und eines Buggys. Dieses Projekt wurde im Rahmen einer Spendenaktion von der Schweizer Walter F. Blüchert Stiftung mit einer Spende in Höhe von EUR 1.000,00 unterstützt.

Unterstützung für Wenjamins Familie beim Autokauf


Die vierköpfige Familie A. trägt ein schweres Los. Beide Elternteile sind an Kinderlähmung erkrankt und sitzen im Rollstuhl ebenso ihr Sohn Wenjamin. Er kam mit einer Neurofibromatose (eine vererbte Multiorganerkrankung) zur Welt und musste bereits mehrfach operiert werden. Erst vor kurzem wurden ihm mehrere bösartige Tumore aus dem Oberschenkelmuskel und Beckenbereich entfernt.

Wie seine Mutter, die neben den Folgen der Kinderlähmung auch noch an einer spastischen Erkrankung leidet, ist Wenjamin ein Pflegefall. Sein Vater und die 13-jährige Tochter des Ehepaares kümmern sich um die beiden.

Wenjamin muss häufig zum Arzt und oft ins Universitäts-Klinikum Aachen. Für diese Fahrten braucht er immer ein Taxi, weil die Familie kein Auto besitzt. Da die Krankenkasse aber keine Kosten für Privat- oder Besuchsfahrten übernimmt, ist es den Eltern nicht möglich, regelmäßig bei ihm zu sein, wenn er wieder mal vor einer schweren Operation steht.

Aktion Kinderträume beteiligt sich mit einer Spende in Höhe von EUR 2.000,00 an der Anschaffung eines Fahrzeuges.

Neustart in ein Leben ohne Gewalt


Patricia W. hat jahrelang unter der Gewalttätigkeit ihres Mannes gelitten. Nachdem die Übergriffe immer häufiger wurden und er zuletzt auch vor den gemeinsamen vier Kindern nicht mehr Halt machte, verließ sie mit den Kindern und dem Hund die gemeinsame Wohnung. Unterstützung fand sie bei einer guten Freundin, in deren Zuhause sie erst einmal unterkamen.

Nach einem Bericht in der Tagespresse gab es zahlreiche Hilfsangebote, u.a. meldete sich ein Unternehmer, der ihnen kurzfristig eine Wohnung zur Verfügung stellte. Da die Familie mit nur wenigen persönlichen Dingen ihr altes Zuhause verlassen hatte, spendet Aktion Kinderträume für die neue Einrichtung, für eine Küche und ein Fahrrad insgesamt EUR 5.795,00.

Julias Fortschritte dank ADELI-Therapie


Die 13jährige Julia, eine Zwillingsgeburt, kam mit einer infantilen spastischen Tetraparese (Lähmung aller vier Extremitäten) zur Welt. Ihre Zwillingsschwester Anne verstarb im Alter von drei Monaten, aber Julia konnte nach fünf Monaten aus der Klinik entlassen werden. Um sie zu kräftigen und ihren extrem hohen Muskeltonus zu senken, ließen ihre Eltern sie an mehreren konduktiven Förderungen (ganzheitliche Mehrfachtherapie) teilnehmen. Mit jeder Sitzung machte Julia Fortschritte.

Nachdem die Familie von einer Meerwasserauftriebstherapie gelesen hatte und auch Julias Kinderärztin und Physiotherapeutin diese Behandlung für eine außerordentlich gute Methode hielten, nahm sie an einer Behandlungsserie teil. Danach war ihr Muskeltonus erheblich besser und nach einer weiteren Förderwoche konnte sie Bewegungsabläufe besser durchführen und zusätzliche Bewegungsmuster erlernen, ihre Spitzfußhaltung war fast geheilt. Sie war selbstbewusster, ihre gesamte Körperhaltung verbessert und sie konnte sogar kurze Strecken am Rollator laufen.

Nach sieben Behandlungseinheiten im Oktober und November 2002 im Meerwasserbad und einer anschließenden vierwöchigen Therapie in Berlin ging es Julia erheblich besser. Doch sie konnte die so hart erarbeiteten Forschritte nicht halten. Deshalb suchten ihre Eltern nach einer neuen Therapieform und fanden die ADELI-Therapie in der Slowakei.

Dreimal war Julia bisher dort, mit großem Erfolg. Im Sommerkurs konnte sie zudem drei Probesitzungen einer Brain-Feedbeck-Therapie wahrnehmen, die die Gedächtnis- sowie die Konzentrationsleistung erhöhen soll. Tatsächlich war es Julia eine Woche nach Behandlungsbeginn möglich, Wörter silbenweise zu lesen. Zuvor musste sie jedes Wort buchstabieren.

Die Gesamttherapiedauer beläuft sich auf sechs Tage pro Woche, fünf Stunden pro Tag. Zwei Stunden davon für die intensive Physiotherapie im sogenannten ADELI-Anzug. Die größte Besserung zeigt sich im Bereich der Körperhaltung und Motorik. Julia kann ihren Kopf allein halten und auch ihre Fingerfertigkeit hat sich verbessert.

Weil die Therapieblöcke für Julia eine große Chance auf eine weitere Besserung sind, möchten ihre Eltern sie gern beibehalten. Da sie in ihren finanziellen Möglichkeiten jedoch sehr eingeschränkt sind, spendet Aktion Kinderträume für die Fortsetzung der ADELI-Therapie EUR 1.918,00.

Ergänzung:

Julias Fortschritte mit der Meerwasserauftriebs-Therapie waren so positiv, dass die Familie um Unterstützung zur Durchführung weiterer Einheiten bat. Dieses Projekt wurde im Rahmen einer Spendenaktion von der Schweizer Walter F. Blüchert Stiftung mit einer Spende in Höhe von EUR 3.318,00 unterstützt.

Ein großes Sofa für Jaqueline


Die elfjährige Jaqueline kam mit einem Hydrozephalus zur Welt und ist daher in ihrer Entwicklung sehr stark eingeschränkt. Sie kann weder laufen noch sprechen, doch immerhin konnte sie in den ersten beiden Lebensjahren aufrecht sitzen und lautieren. Trotz ihrer schweren körperlichen und geistigen Behinderung war sie in der Lage, Gefühle auszudrücken, konnte ihrer alleinerziehenden Mutter und ihrem älteren Bruder Gabriel zeigen, wenn sie sich über etwas freute.

Doch schon im Alter von zwei Jahren ließen diese Fähigkeiten abrupt nach. Die Ärzte stellten eine Gefäßfehlbildung im Gehirn fest. Diese Fehlbildung war nur durch einen operativen Eingriff zu entfernen, bei der OP erlitt Jaqueline eine Hirnblutung. Seitdem liegt das Mädchen im Wachkoma. Ihre zuvor noch vorhandenen Fähigkeiten sind vollkommen erloschen, außerdem ist sie fast völlig blind.

Jaqueline kann kaum mehr als eine Stunde in ihrem Rollstuhl sitzen und verbringt daher die meiste Zeit in ihrem Bett. Um sie wieder mehr ins Familienleben einzubinden, möchte ihre Mutter sie tagsüber gerne mit ins Wohnzimmer nehmen.

Das alte Sofa bietet aber nicht genügend Platz, was auch die Nutzung für Jaquelines Therapien (basale Stimulation/verschiedene Sinnesanregungen) verhindert.

Aktion Kinderträume hat den Wunsch erfüllt und EUR 1.939,03 zur Anschaffung eines großen Sofas gespendet.

Eine Spende für neues Familienauto für Patrick’s Eltern


Die vierköpfige Familie M. hat Aktion Kinderträume um Hilfe gebeten: Der 15-jährige Patrick leidet an einer fortgeschrittenen Muskelerkrankung und ist daher auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen. 2002 hat die Familie ein behindertengerechtes Haus gebaut, um Patrick den Alltag zu erleichtern. Da sein Vater immer wieder über längere Zeiträume von Kurzarbeit betroffen war, lebt die Familie in sehr angespannten finanziellen Verhältnissen.

Inzwischen ist das Fahrzeug der Familie sehr reparaturbedürftig und die Kosten übersteigen bereits den Zeitwert des Wagens.

Aktion Kinderträume hat EUR 1.000,00 für die Anschaffung eines neuen behindertengerechten Fahrzeuges für die Familie M. gespendet.

Ein größeres Auto, damit Roman mit den Eltern unterwegs sein kann


Der 10-jährige Roman leidet unter einer unheilbaren Muskelerkrankung (Duchenne Muskeldystrophie) und sitzt im Rollstuhl. Seine Eltern haben eine barrierefreie und behindertengerechte Wohnung in Waltrop gekauft, die Romans Bedürfnissen gerecht wird.

In Kürze erhält er einen elektrischen Rollstuhl, mit dem er noch mobiler sein wird als bisher. Ein Problem ist allerdings, dass der neue Rollstuhl nicht in den kleinen Kombi passt, den die vierköpfige Familie schon jahrelang fährt.

Da die Eltern ein größeres Auto samt Umbau aufgrund der Investition in die neue Wohnung nicht finanzieren können, beteiligt sich Aktion Kinderträume mit einer Spende in Höhe von EUR 1.000,00 bei der Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges.

Ein Kleinbus für Pauline und ihre Familie


Natascha S., Mutter von drei Kindern hat sich mit einem Hilfegesuch an Aktion Kinderträume gewandt. Ihre 11-jährige Tochter Ina und der vier Jahre alte Sohn Paul sind glücklicherweise gesund. Anders ist es leider bei ihrer Tochter Pauline. Die 9-jährige kam mit einem Chromosomendefekt zur Welt, von dem zurzeit auf der ganzen Welt fünf Fälle bekannt sind. Das kleine Mädchen ist schwerstbehindert und auf beiden Augen blind. Seit Januar 2008 muss Pauline zudem eine Magensonde tragen.

Pauline wird rund um die Uhr von ihrer Mutter betreut. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Mann Steffen.

Pauline kann weder alleine sitzen oder stehen noch kann sie ihren Kopf gerade halten. Entsprechend verbringt sie die meiste Zeit liegend oder sie sitzt in ihrer Sitzschale/in einem Reha-Wagen. Da Pauline zudem häufig Probleme mit den Lungen hat, gehören auch ein Sauerstoffgerät und eine Sauerstoffüberwachung zu den Hilfsmitteln, die ihre Eltern immer dabei haben müssen.

Obwohl es Pauline nur sehr eingeschränkt möglich ist, sich zu äußern, reagiert sie mit einem strahlenden Lächeln, wenn sie etwas schön findet oder gelobt wird. Sie kann sogar ein wenig selbstständig essen und in der Bauchlage auch manchmal den Kopf alleine heben.

Die Familie wünscht sich einen geeigneten Kleinbus, in dem alle Hilfsmittel für Pauline und die gesamte Familie Platz haben. Das derzeitige Fahrzeug reicht dafür nicht aus. Da nur der Vater berufstätig sein kann, ist es ihnen nicht möglich, ein geeignetes Fahrzeug zu finanzieren.

Aktion Kinderträume erfüllt der Familie diesen Herzenswunsch und spendet EUR 43.350,38 für ein neues Auto inklusive Umbau, das Anfang Dezember geliefert wird.

Gespendet dafür haben die Gäste eines privaten Festes (“White Night“) von Margit und Clemens Tönnies.

Ergänzung:

Die Familie bat ergänzend um Hilfe zur Finanzierung von Kinderzimmermöbeln und einer Kinderjacke für Pauline. Dieses Projekt wurde im Rahmen einer Spendenaktion von der Schweizer Walter F. Blüchert Stiftung mit einer Spende in Höhe von EUR 1.685,90 unterstützt.

Autoreparatur für Katrin


Katrin leidet seit ihrer Geburt an einer sehr seltenen Stoffwechselerkrankung (MPS Sanfilippo). Das 16-jährige Mädchen ist schwerstbehindert und verliert infolge ihrer Erkrankung immer mehr ihre geistigen und motorischen Fähigkeiten. Sie kann nicht mehr sprechen, nicht laufen und ist daher auf einen Rollstuhl angewiesen. Ihre Mutter Sabina pflegt und versorgt sie rund um die Uhr.

Vor vier Jahren hat sie ein behindertengerecht umgebautes Auto gebraucht gekauft. Inzwischen nehmen die technischen Fahrzeugmängel allerdings stetig zu. Die Reparaturen sind aufgrund des Umbaus sehr aufwendig und teuer und überschreiten die finanziellen Möglichkeiten der kleinen Familie. Sie benötigen das Auto aber zwingend, um mobil zu sein.

Aktion Kinderträume hat EUR 2.416,63 für die Reparatur des Fahrzeuges gespendet.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name