Gleich zwei Überraschungen für einen großen Schalke-Fan


Lennart S. ist großer Schalke-Fan. Der 12-jährige spastisch gelähmte Junge kann weder laufen noch sprechen. Aber wenn es um seinen Lieblingsverein Schalke 04 geht, strahlen Freude und Begeisterung aus seinen Augen.

Aktion Kinderträume hat Lennart zusammen mit seinem Vater zu einem Besuch “Auf Schalke” eingeladen, zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Dazu gehörten auch ein Schalke-Fanpaket (eine kleine Grundausstattung mit Trikot, Schal etc.) und ein persönliches Zusammentreffen mit Ivan Rakiti´c. Der 22-jährige Mittelfeldspieler begrüßte die beiden, der Höhepunkt eines unvergesslichen Tages für Lennart.

Mit einer Spende von insgesamt EUR 800,00 hat Aktion Kinderträume einen großen Traum des 12-jährigen erfüllt.

Emma kann mit Mutter und Bruder wieder raus in die Natur


Die sechsjährige Emma K. wurde mit einem sehr seltenen Gendefekt (semilobäre Holoprosenzephalie) geboren. Sie ist mehrfach schwerstbehindert, kann nicht sprechen, nicht laufen und vieles mehr. Ihre Mutter ist alleinerziehend und versorgt sie und ihren gesunden Bruder ohne fremde Hilfe.

Die gesamte Situation belastet die kleine Familie sehr stark, insbesondere auch die zahlreichen Klinikaufenthalte von Emma. Zurzeit ist ihr gesundheitlicher Zustand glücklicherweise etwas stabiler. Der ein oder andere Aufenthalt in einem Kinderhospiz war zudem eine wunderbare Möglichkeit der Erholung für alle. Der Mutter liegt es besonders am Herzen, Emmas Leben so fröhlich wie möglich zu gestalten aber dabei auch ihren Sohn Theo nicht zu vernachlässigen.

Kleine Ausflüge, zum Beispiel an einen See oder in einen Wald, genießen sie alle sehr. Emma mag es, in der freien Natur zu sein. Doch diese Ausflüge sind seltener geworden. Emma benötigt einen Sitzschalen-Rollstuhl und darüber hinaus relativ viele Hilfsmittel, infolge dessen können öffentliche Verkehrsmittel nur noch für kurze Fahrten in Anspruch genommen werden.

Aktion Kinderträume hat der Familie mit EUR 13.850,00 die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges finanziert. Gespendet dafür haben die Gäste eines privaten Festes (“White Night“) von Margit und Clemens Tönnies.

Ergänzung:

Emmas Mutter bat ergänzend um Hilfe zur Finanzierung eines Reha-Anhängers für Fahrräder. Dieses Projekt wurde im Rahmen einer Spendenaktion von der Schweizer Walter F. Blüchert Stiftung mit einer Spende in Höhe von EUR 1.901,62 unterstützt.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Rebekka’s Familie


Es war ein Schock für Rebekka’s Familie, als das Mädchen im Mai 2003 behindert zur Welt kam. Rebekka leidet an einem Fehlbildungssyndrom, das nicht eindeutig zugeordnet werden kann. Sie ist bewegungsunfähig d.h. auf einen Rollstuhl angewiesen und leidet ständig unter Atemnot, weshalb sie ein Tracheostoma (eine operativ angelegte Öffnung der Luftröhre) hat.

Seit März 2006 muss sie mit einer PEG-Sonde ernährt werden. Die Familie fühlt sich zunehmend isoliert. Alle Fahrten, vom Einkauf über Therapien bis hin zu gemeinsamen Ausflügen, wurden bislang mit dem kleinen Familienauto absolviert. Inzwischen ist der Wagen aber zu klein, um Rebbeka in ihrem Rollstuhl zu transportieren, doch das Alter des Fahrzeugs macht einen behindertengerechten Umbau unmöglich. Rebekka’s Familie bat unter Mithilfe des “Mobil mit Behinderung e. V.” um Unterstützung bei der Finanzierung eines neuen, behindertengerechten Autos.

Aktion Kinderträume hat zur Finanzierung EUR 1.019,00 beigesteuert. Die Summe stammt aus einer Spendenaktion von Herrn Dr. Peter Karduck, der anlässlich seines 60. Geburtstages auf Geschenke verzichtet und stattdessen um eine Spende zugunsten Aktion Kinderträume gebeten hat.

In der Zwischenzeit ist das Auto bei Rebekka und ihrer Familie angekommen.

Ein “Traumschwinger” für Leon


Sechs Stunden nach seiner Geburt wurde der heute 7 Jahre alte Leon mit Verdacht auf Anpassungsstörungen auf die Intensivstation verlegt. Wenige Tage später lag die erschütternde Diagnose vor: Aufgrund einer Fehlbildung des Gehirns (Lissenzephalie), einer Gehirnlähmung, (Cerebralparese), weiteren Begleiterkrankungen u.a. Epilepsie und einer Hüftdysplasierkrankung ist Leon mehrfach schwerstbehindert. Er kann weder sprechen noch laufen oder sitzen und ist heute noch immer auf dem Entwicklungsstand eines 3 Monate alten Säuglings.

Viele nützliche Hilfsmittel oder Therapien können sich Leons Eltern nicht leisten, da sie bereits an ihre finanziellen Grenzen stoßen. Die Krankenkasse stellt zwar notwendige Geräte zur Verfügung, wie beispielsweise eine maßangefertigte Sitzschale, in der die Gefahr einer Wirbelsäulenverkrümmung reduziert wird. Längeres Sitzen darin ist ihm aber nicht möglich.

Kürzlich konnte Leon einen “Traumschwinger” ausprobieren. Dabei handelt es sich um eine Hängematte, in der er angenehmer liegen/sitzen kann. Mit dieser Matte ist zudem eine basale Stimulation (Musiktherapie, Logopädie und vieles mehr) möglich und dadurch eine bessere Konzentration auf die verschiedenen Therapien.

Aktion Kinderträume hat die Kosten für die Anschaffung eines “Traumschwingers” in Höhe von EUR 363,80 übernommen. Mittlerweile fühlt sich Leon seine Hängematte sehr wohl wie das Dankschreiben mit beigefügtem Bild zeigt.

Ergänzung:

Leons Familie bat ergänzend um Hilfe bei der Finanzierung eines Treppenliftes. Dieses Projekt wurde im Rahmen einer Spendenaktion von der Schweizer Walter F. Blüchert Stiftung mit einer Spende in Höhe von EUR 5.000,00 unterstützt.

Kunsttherapie für Shirin


Die kleine Shirin K. und ihr Bruder haben einen Unfall an einem See nur knapp überlebt. Lange Zeit war unklar, ob die Geschwister überleben und ob sie Schäden davontragen. Aber die beiden Kinder hatten großes Glück und haben den Unfall körperlich unbeschadet überstanden.

Allerdings zeigen sich bei Shirin besorgniserregende Folgeerscheinungen: Das Mädchen will nicht mehr allein sein und sie stellt viele Fragen zu dem Geschehnis. Sie leidet unter Schlafstörungen, hat schon beim Einschlafen große Probleme und schreckt oft in der Nacht auf. Darüber hinaus hat sie Konzentrationsschwierigkeiten und zeigt ein ungewöhnliches Interesse für Katastrophen und persönliche Schicksale anderer Menschen. Die Eltern sind in großer Sorge.

Aktion Kinderträume hat Shirin mit einer Spende von EUR 365,00 eine Therapie ermöglicht, um das schreckliche Erlebnis zu verarbeiten.

Computer und Drucker für eine alleinerziehende Mutter und ihre 6 Kinder


Kinder und Jugendliche beziehen Konfliktsituationen oft auf sich. Sie glauben, dass sie Schuld haben, an der Scheidung ihrer Eltern oder daran, dass es der Familie finanziell sehr schlecht geht.

Sechs Kinder (6, 8, 13, 14, 16 und 17 Jahre alt) aus Gütersloh leben mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einer solchen Situation. Die Familycare Erziehungshilfe hat Aktion Kinderträume auf diese Familie aufmerksam gemacht und um Unterstützung gebeten. Für die Kinder ist es z. B. ein großes Problem, dass ihre Mutter keinen Computer kaufen kann.

Aktion Kinderträume hat für die Familie einen Laptop samt Drucker in Höhe von EUR 600,00 und Möbel wie Schreibtisch und Schrank mit EUR 827,00 finanziert. Hinzu kamen Gemeinschaftsspiele und für die Schalke-Fans in der Familie je eine Fahne und einen Fußball ihrer königsblauen Lieblingsmannschaft.

Mehr Mobilität für Nida und ihre Mutter


Bei der heute 13jährigen Nida wurde 2003 nach ihrer Übersiedlung in die Bundesrepublik eine Friedreich-Ataxie diagnostiert. Eine nicht heilbare Krankheit, die sie bereits soweit eingeschränkt hat, dass sie einer 24-Stunden-Pflege bedarf.

Nida lebt allein mit ihrer Mutter, die ihrerseits selbst erhebliche gesundheitliche Probleme hat. Eine Verbiegung der Wirbelsäule (Skoliose), eine chronische Darmentzündung und durch Stress und das ständige Tragen, Heben und Bewegen ihrer Tochter bedingt starke Rückenschmerzen.

Zum leiblichen Vater haben beide seit 13 Jahren keinen Kontakt mehr, d.h. sie erhalten keinerlei finanzielle Unterstützung. Aufgrund der Pflegebedürftigkeit kann die Mutter keine berufliche Tätigkeit ausüben; sie bezieht Hartz IV.

Die diversen wöchentlichen Therapien für Nida (u.a. Krankengymnastik, Akupunktur) wahrzunehmen, wurde für die beiden auch mit dem vorhandenen Elektrorollstuhl immer schwieriger.

Bei ihrer Spendenanfrage ging es darum, die Finanzierung eines behindertengerechten Fahrzeuges zu unterstützen. Mit EUR 500,00 hat sich Aktion Kinderträume daran beteiligt.

Aktion Kinderträume unterstützt zwei Halbwaisen und ihren blinden Vater


Im März dieses Jahres verstarb die Mutter der 6jährigen Jasmin und ihres 12jährigen Bruders Philipp. Ihr Vater, selbst aufgrund seiner Blindheit schwerbehindert, muss sich nun allein um die beiden Kinder kümmern. Nahe Verwandte, die ihn dabei unterstützen könnten, gibt es nicht und die bisherige Haushaltshilfe hat das Jugendamt gestrichen.

Die kleine Familie lebt sehr bescheiden in einer engen Zweizimmerwohnung. Aktion Kinderträume hat mit einem großen Geschenkpaket im Wert von EUR 500,00, das neben zwei Gutscheinen für Bekleidung (H&M) nette Kleinigkeiten wie Haarspangen, einen Teddybär und Spiele für Jasmin enthielt, als besondere Geburtstagsüberraschung für Philipp einen einjährigen E-Gitarrenkurs gespendet. Und auch für den dringend für die Schulaufgaben benötigten Drucker gab’s darüber hinaus einen Gutschein von Media Markt.

Ergänzung:

Die Familie bat ergänzend um Hilfe bei der Finanzierung eines behindertengerechten Wohnungsumbaus. Dieses Projekt wurde im Rahmen einer Spendenaktion von der Schweizer Walter F. Blüchert Stiftung mit einer Spende in Höhe von EUR 3.000,00 unterstützt.

Fabienne – mobil trotz Behinderung


Die 16 Jahre alte Fabienne B. aus Neunkirchen ist seit ihrer Geburt schwerst mehrfach behindert. Die Behinderungen machen Fabienne ein Stehen oder Gehen unmöglich. Ein Transport ist daher nur in einem speziell angefertigten Rollstuhl möglich. Das Mädchen lebt wochentags in einer stationären Einrichtung. An den Wochenenden und in der Ferienzeit wird Fabienne im Haushalt der alleinerziehenden Mutter betreut.

Bis vor drei Jahren konnte ihre Mutter sie noch dank eines speziellen Sitzes im PKW transportieren. Der Sitz ermöglichte Arztbesuche, Fahrten zu Bekannten und Freunden, usw. Mittlerweile ist die Beförderung in dem kleinen privaten Fahrzeug nicht mehr möglich. Durch diese Situation sind Mutter und Tochter gleichermaßen von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Mutter arbeitet halbtags als Erzieherin. Da sie weder Vermögen besitzt noch über nennenswerte Ersparnisse verfügt, kann sie ein ausreichend großes und behindertengerecht ausgerüstetes Fahrzeug nicht selbst finanzieren. Deshalb haben Mutter und Tochter um finanzielle Hilfe gebeten. Aktion Kinderträume hat den Kauf eines Fahrzeugs mit EUR 1.500,00 unterstützt.

Fabiennes Mutter hat in ihrem Dankesschreiben mitgeteilt, dass sich beide seit Anfang August auch über die Geburt eines gesunden Schwesterchens bzw. Töchterchens freuen.

Betreut wurde Fabiennes Mutter beim Kauf und Umbau des Autos vom Verein “Mobil mit Behinderung e. V.”.

Hilfe für Familie aus München


Warum gibt es in so vielen Familien gleich mehrere Schicksalsschläge? Wieso hört man ausgerechnet dort von einer weiteren Krankheit oder finanzieller Not, wo das Leid ohnehin schon so groß ist?

Diese Frage kommt unweigerlich auf, wenn man sich den Fall der Familie S. aus München anhört: Der Vater ist an Morbus-Crohn erkrankt und leidet unter einer Angststörung. Der Frührentner hat zusammen mit seiner Frau drei Kinder. Als die Familie sich gerade mit der schwierigen Situation zurechtgefunden hatte, wurde der jüngste Sohn viel zu früh, in der 26. Schwangerschaftswoche, geboren. Das Kind hat überlebt, allerdings mit einer schweren körperlichen Behinderung, Blindheit und einem Wasserkopf.

Die Familie ist permanent in finanzieller Not. Die Behandlung des jüngsten Sohnes nimmt viel Zeit und Geld in Anspruch. Hinzu kommen die Bedürfnisse der beiden älteren Brüder. Aktion Kinderträume hat die Familie mit zwei Sachspenden unterstützt: Einem Bekleidungs-Gutschein in Höhe von EUR 500,00 und einer dringend benötigten Sitzecke im Wert von EUR 780,00.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name