Eine Hendi-Therapie für Daria

Daria ist 4 Jahre alt und kam bereits in der 32 Schwangerschaftswoche zur Welt, weshalb sie noch einige Zeit auf der Intensivstation bleiben musste. Etwas später wurde bei Daria eine bilaterale beinbetonte spastische Cerebralparese diagnostiziert worauf zahlreiche Therapien, Arztbesuche und Operationen folgten. Bis heute kann sie weder laufen noch selbständig stehen. Daria ist rund um die Uhr auf fremde Hilfe und diverse Hilfsmittel angewiesen. Seit sie tagsüber einen Kindergarten besucht, entwickelt sich Daria sehr gut. Sie fühlt sich dort sehr wohl.

Daria lebt gemeinsam mit ihrem Bruder, der glücklicherweise gesund ist, und ihrer Schwester, die am Asperger-Syndrom leitet, bei ihren Eltern. Ihr Haus wird mehr und mehr an Darias Bedürfnisse angepasst. Damit trotz Quarantäne während der Corona-Pandemie Darias Schwimmtherapie fortgeführt werden konnte, haben die Eltern einen Pool in den Garten gebaut.

Die Familie hat einen hohen Kredit für dieses Vorhaben sowie die Umbauten am Haus aufgenommen. Sie möchten ihrer Tochter dennoch die Möglichkeit geben, an einer Hendi-Therapie teilzunehmen um sie bestmöglich zu fördern. Daher haben die Eltern Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Therapiekosten in Höhe von EUR 6.582,00. Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2022 der Tönnies Unternehmensgruppe.

Ein Rollstuhlfahrrad für Lara

Lara ist 9 Jahre alt und kam in der 34. Schwangerschaftswoche vermeintlich gesund zur Welt. Mit sechs Monaten wandte sich die Mutter an den Kinderarzt, da Laras Entwicklung extrem langsam war. Daraufhin wurde Lara mehrfach untersucht – leider ohne Erfolgt. Aus der Entwicklungsverzögerung wurde eine Entwicklungsstörung. Im Alter von 3 Jahren fiel das erste Mal das Wort geistige Behinderung. Die Mutter bat die Ärzte daraufhin ein MRT machen zu lassen. Dieses brachte dann die Diagnose. Lara hat eine Dandy Walker Malformation (angeborene Erkrankung des zentralen Nervensystems) und eine Balkenhypoplasie (angeborene Fehlbildung des Gehirns) und ist auf dem Stand einer 2-jährigen.

Lara lebt zusammen mit ihrer allein erziehenden Mutter. 2017 hatte diese Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung bei der Reparatur eines gebrauchten Rehabuggy für Lara gebeten, sowie 2020 um Unterstützung für die Anschaffung eines Inno Walks, der damals leider nicht von der Krankenkasse bewilligt wurde.

Nun hat die Mutter erneut Kontakt aufgenommen und um Hilfe beim Kauf eines Rollstuhlfahrrads für Lara gebeten. Die Fahrt damit bereitet ihr sehr viel Freude, sie lacht sehr viel und streckt die Arme aus als wolle sie fliegen. Es bietet elektrische Unterstützung und man kann das Vorderteil abkoppeln, so dass man es auch als Rollstuhlersatz für unterwegs nutzen kann. Leider ist diese Art von Transportrad sehr teuer und wird nicht von der Krankenkasse bezuschusst.

Aktion Kinderträume beteiligt sich mit EUR 5.000,00 an den Kosten. Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2022 der Tönnies Unternehmensgruppe.

Ein behindertengerechter PKW für Philias Familie

Philia ist 7 Jahre alt und leidet an einer angeborenen Fehlbildung des Nervensystems, Epilepsie, einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung sowie Spastiken und einer starken Sehbeeinträchtigung. Philia kann weder allein sitzen noch sich fortbewegen. Sie besucht derzeit einen heilpädagogischen Kindergarten, in dem sie u.a. Physiotherapie und Logopädie erhält. Bislang hat bei Philia keine sprachliche Entwicklung stattgefunden, phasenweise lautiert sie und äußert sich ansonsten mit Händen, Füßen und Mimik.  Philia muss gefüttert werden, kann aber mittlerweile selbstständig einen Becher halten und zum Mund führen um daraus zu trinken. Während der Nacht zeigt Philia immer wieder autoaggressives Verhalten und versucht ihre Mutter zu beißen und zu treten. Diese versucht sie zu beruhigen indem sie ihre Hände hält. Tagsüber zeigt sich diese Verhalten nur in extrem lauten Situationen.

Philia lebt bei ihrer alleinerziehenden Mutter, die sie trotz Arbeit sehr liebevoll pflegt und sich immer genügend Zeit für sie nimmt. Die Familie benötigt dringend ein behindertengerechtes Fahrzeug, weshalb sie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung gebeten haben. Der Umbau wird von der örtlichen Eingliederungshilfe, der Kauf des Autos teilweise aus eigenen Mittel und teils durch diverse Stiftungen und Vereine finanziert. Die beiden wünschen sich sehr mobil zu sein, um die Großeltern regelmäßig zu besuchen und soziale Kontakte zu pflegen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 3.000,00. Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2022 der Tönnies Unternehmensgruppe.

Ein Assistenzhund für Valentino


Valentino ist 14 Jahre alt und leidet an einer Autismus-Spektrumsstörung, speziell am Asperger-Syndrom auf sehr hohem Funktionsniveau. Valentino besucht derzeit die 9. Klasse einer Förderschule für sozial-emotionale Entwicklung. Von Anfang an war klar, dass Valentino “anders“ ist, jedoch war lange Zeit nicht klar, warum. Im Alter von 10 Jahren wurde dann die eindeutige Diagnose gestellt. Endlich konnten sinnvoller Therapien eingeleitet werden

Valentino lebt gemeinsam mit seiner Schwester, die an ADHS leidet und daher ebenfalls besondere Unterstützung benötigt, bei seinen Eltern. Auffallend bei Valentino ist, dass er eine sehr niedrige Frustrationstoleranz hat und bei Kleinigkeiten, insbesondere, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt, sehr aggressiv wird. Er schlägt dann sich und andere oder läuft einfach weg. Er hat kein Gespür für Nähe und Distanz und damit auch kaum Kontakt zu Gleichaltrigen. Valentino erkennt keine Gefahrensituationen und benötigt daher ständig sehr viel Aufmerksamkeit, vor allem draußen. In Kürze steht ein Umzug in eine größere Wohnung und damit eine für Valentino neue Umgebung bevor, was eine sehr große Herausforderung für die ganze Familie ist.

Den Eltern wurde von diversen Fachstellen empfohlen, Valentino einen Autismusbegleithund an die Seite zu stellen, da er auf Tiere, wie beispielsweise in seiner Reittherapie, wesentlich feinfühliger und friedfertiger reagiert. Ein eigener Hund wäre langfristig ein Kamerad für Valentino, der ihm z.B. im Straßenverkehr helfen kann, indem der Junge seine Aufmerksamkeit auf den Hund richtet und der Hund auf den Jungen achtet. Die Nähe des Hundes kann Valentino bei Reizüberflutungen beruhigen und ihn vor zu viel Nähe aus der Außenwelt abschirmen. Nun haben sie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Ausbildungskosten mit EUR 1.500,00.

Ein Reizstrom-Therapiegerät für David

David ist 2 Jahre alt und hat während seines Geburt, aufgrund eines Kunstfehlers und anschließender Verunreinigung der ECMO bei der Nachsorge, einen Schlaganfall erlitten. Die Gehirnentwicklung und damit auch die Koordination von Nervenleitbahnen ist im Alter von 3 Jahren weitestgehend abgeschlossen, daher versuchen Davids Eltern alles um seine Regenerierung zu fördern.

Die beiden Akademiker sind auf Grund einer Arbeitsstelle aus der Ukraine nach Deutschland gekommen. Davids Mutter ist es wegen der zeitintensiven Pflege nicht möglich zu arbeiten. Der Vater versucht mittels Home Office seine Ehefrau so gut es geht zu unterstützen. Die Familie möchte Valentino eine Myofasziotomie-OP in Barcelona ermöglichen, die die Fähigkeit des Greifens und der Armbewegungen beachtlich ansteigen lässt. Die regelmäßige tägliche Aktivierung der Armmuskeln kann die Kraft erhöhen, um die Impulse umzusetzen, die David dank der Physiotherapie bekommt. Für daheim wird ihm dringend ein Gerät für den häuslichen Bereich empfohlen. Jedoch wird dieses von der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt. Daher hat die Familie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Kauf eines Reizstrom-Therapiegeräts für ihren Sohn zur täglichen Förderung gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten in Höhe von EUR 3.513,65.

Erneute Unterstützung für die von-Galen-Förderschule bei der Anschaffung eines Pflegbetts


Die von-Galen-Schule ist eine private Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler mit jeweils individuell sehr unterschiedlich ausgeprägten geistigen und körperlichen Behinderungen werden dort ganztägig unterrichtet. Aktion Kinderträume hat die Schule bereits mehrfach unterstützt.

Der elfjährige Mika bekam bereits im Alter von 3 Jahren die Diagnose Leukämie, weshalb es an ein Wunder grenzt, dass er heute überhaupt noch lebt. Mika ist körperlich und geistig behindert und auch sehbehindert. Er kann nur sehr begrenzt Lichtquellen erkennen und orientiert sich daher an Stimmen und Geräuschen, wodurch er sich selbst auch nur bemerkbar machen kann. Mika ist auf einen Rollstuhl angewiesen und benötigt eine Integrationskraft, die auch während der Schulzeit seine Pflege mehrmals am Tag übernimmt. Da Mika nicht den ganzen Tag im Rollstuhl sitzen kann und entsprechende Ruhe- und Entspannungsphasen benötigt, haben die Verantwortlichen erneut Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Kauf eines Pflegebetts für ihn gebeten. Zudem ist es durch seine Größe und Gewicht mittlerweile sehr schwierig, ihn aus seinem Rollstuhl umzusetzen, daher sollte das Pflegebett unbedingt höhenverstellbar sein und über ein hochziehbares Gitter verfügen. Damit wäre sichergestellt, dass Mika nicht herausrutschen und runterfallen kann.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten in Höhe von EUR 1.831,41. Der Betrag stammt aus der großzügigen Spende von dem “Bund behinderter Autobesitzer e.V.

Ein behindertengerechter PKW für Fabiennes Familie

Fabienne ist 17 Jahre alt und wurde mit einer Chromosomen Anomalie geboren. In den ersten Lebenswochen musste Fabienne sehr viele Operationen am Kopf über sich ergehen lassen. Die Folge daraus, ist ein stark vernarbtes Gehirn. Da es kein geeignetes Medikament gab durchlitt Fabienne 16 Jahre lang Tag und Nacht epileptische Anfälle. In der Pubertät bekam sie die Anfälle sogar alle 25 Minuten. Die Schule, Therapien und Pflege wurden nach Hause verlegt um Fabienne so gut es ging bei diesem Martyrium mit Liebe und Stärke zu unterstützen. Fabienne wurde schließlich für therapieresistent erklärt und an das nächste Kinderhospiz verwiesen. Doch Fabienne gab nie auf. Schließlich wurde im medizinischen Spektrum das Cannabidiol für Kinder erlaubt und Fabienne begann in der nächsten, dafür geeigneten Klinik, sofort mit einer geeigneten Medikamentenkombination. Seitdem wurde es für sie merklich besser, so dass ein paar Stunden Schlaf und eine Teilhabe am öffentlichen Leben möglich wurden. Fabienne ist im Besitz eines Rollstuhls mit Elektroantrieb, da Fabiennes Körper diagonal verzogen ist und sie auf eine extreme Skoliose auf eine Sitzschale angewiesen ist, die fest mit dem Rollstuhl verschraubt ist.

Ganz frei von Anfällen wird Fabienne nie sein, doch das Leben außerhalb Ihres Zuhauses bereitet ihr viel Freude. Dies ist allerdings nur mit einem geeigneten PKW möglich, da öffentliche Verkehrsmittel Fabienne überreizen und in einen Anfall zwingen. Selbst in kleineren Shuttlebussen mit Rollstuhl-Beförderung beginnt Fabienne nach wenigen Metern Fahrt durch Angst und Reizüberflutung zu zucken und sich zu übergeben. Die ungetönten Autoscheiben lassen die Umwelt zu hell und zu schnell „vorbeihuschen“ und lösen bei ihr einen Krampfanfall aus, zudem kollabiert sie in ungelüfteten, überheizten PKWs. Bei einem Krampfanfall sind keine Notfallmedikamente wirksam und dieser muss von ihr und ihrer Begleitperson durchstanden werden bis Fabienne von selbst sistiert. Dies kann zwischen 15 Minuten und bis zu 5 Stunden dauern.

Vor 7 Jahren besaß Fabiennes Mutter ein Auto, damals war sie noch kleiner und ihr Buggy zusammenklappbar. Aus dieser Zeit wissen die beiden, dass Fabienne das Fahren in einem ihr bekannten, leisen, überschaubaren Auto sehr liebt. Autofahrten endeten nicht nur in Arztpraxen, Krankenhäusern und Einrichtungen, sondern auch an schönen Orten. Zudem konnte Fabienne jederzeit die Windel gewechselt werden und sie konnte in Ruhe krampfen und auch spucken. Auch für ihre Notfallgeräte wie Absaugung und Sauerstoffflaschen hatte es genügend Platz. Daher hat die Fabiennes Mutter Kontakt aufgenommen und um finanzielle Hilfe bei der Finanzierung gebeten.

Aktion Kinderträume übernimmt die Anschaffungskosten für einen umgebauten Caddy in Höhe von EUR 31.600,00. Davon stammen EUR 5.000,00 aus der Weihnachtsspende der WBG-Pooling.

Ein behindertengerechtes Fahrzeug für Raphael, Dario und Milan


Marco ist 16 Jahre alt lebt gemeinsam mit seinem Bruder Dario, bei ihrer alleinerziehenden Mutter. Die Mutter hat 3 autistische Kinder, die alle durch weitere Erkrankungen auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Marco ist 16 Jahre alt und aufgrund seiner Spastik und seinem Autismus auf einen Rollstuhl angewiesen.

Dario ist 18 Jahre alt und ebenfalls auf einen Rollstuhl angewiesen, da er durch seine Skoliose Hemiparese und hypotone Muskulatur nur sehr wenig Kraft hat und deshalb nur wenige Schritte gehen kann. An manchen Tagen kann er deswegen nicht einmal aufstehen. Hinzu kommt seine autistische Wahrnehmung, durch die er keine Chance hat sich ohne Führung fortzubewegen. Zudem kommt eine angeborene Entwicklungsstörung hinzu.

Raphael ist 29 Jahre alt und wohnt seit einigen Monaten ein paar Häuser entfernt von seiner Mutter und seinen zwei jüngeren Brüdern. Raphael ist durch seine Gangunsicherheit, seinen Autismus und seine Depressionen, die ihn teilweise völlig blockieren, sehr eingeschränkt. Ihm diese Eigenständigkeit bieten zu können, war eine große Herausforderung für seine Mutter.

Die Familie besitzt kein Auto und Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist durch den stark ausgeprägten Autismus bei beiden noch bei der Mutter lebenden Kindern unmöglich. Deshalb endet ihre Welt bisher vor der Haustür, was der Mutter im Herzen weh tut. Daher hat sie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten PKWs mit genügend Platz für alle Familienmitglieder gebeten. Dadurch wäre es möglich, Kontakt zu Oma, Opa und “Gleichgesinnten“ zu halten und Unternehmungen als Familie außerhalb der Wohnung zu unternehmen. Eine Teilhabe am sozialen Leben wäre wieder möglich, was für die Kinder sehr wichtig ist.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 3.000,00.

Ein behindertengerechter Fahrzeugumbau für Kati und ihre Familie


Kati ist 15 Jahre alt und hat das Rett-Syndrom. Besonders nachts leidet sie an epileptischen Anfällen und ist durch eine starke Skoliose körperlich eingeschränkt. Hierdurch hat sie eine massive Fehlhaltung eingenommen hat. Kati kann ein paar Schritte laufen, droht aber jederzeit zu stürzen. Während des Gehens holt sie immer wieder mit den Armen aus, ihre Knie sind gestreckt und ihr Oberkörper nach vorne gebeugt. Da Katis Gehirn durch einen Gendefekt in Mittleidenschaft gezogen ist, kann sie beispielsweise Aufforderungen nicht umsetzen. Sagt man zu ihr, sie soll sich setzen, kann es passieren, dass sie sich einfach fallen lässt.

Derzeit wird Kati mit dem Rollstuhl zum Auto gefahren, von einer Pflegeperson hochgehoben und in ihren Autositz gesetzt. Da Kati immer größer und schwerer wird, schaffen es die Eltern nicht mehr, sie täglich mehrmals rein und raus zu heben. Daher hat die Familie Kontakt aufgenommen und finanzielle Unterstützung beim behindertengerechten Umbau ihres Autos gebeten. Kati muss regelmäßig bei verschiedenen Ärzten und Therapeuten vorstellig werden. Auch soll die Teilhabe am sozialen Leben weiterhin gewährleistet sein. Der neue Rollstuhl ist zu schwer um ihn im Kofferraum zu platzieren. Daher benötigt das Familienfahrzeug dringend eine Rollstuhlrampe, wodurch Kati dann im Rollstuhl sitzen bleiben und im Auto für eine sichere Fahrt befestigt werden kann. Da Kati an einer externen Angststörung leidet, ist es der Familie nicht möglich öffentliche Verkehrsmittel oder einem externen Fahrdienst zu nutzen.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Umbaukosten mit EUR 1.000,00. Davon stammen EUR 940,00 aus der Spendenaktion von Robert Albrecht.

Eine Reittherapie für Haylee

Haylee kam im Oktober 2018 mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) zur Welt. Ende März 2019 bekam Haylee plötzlich heftige Krampfanfälle, woraufhin die Ärzte das West-Syndrom diagnostizierten. Dies ist eine schwere Form der Epilepsie. Das EEG zeigte permanente epileptische Anfälle. Daraufhin bekam das kleine Mädchen sofort Antiepileptika. Doch leider zeigten fünf verschiedene Medikamente keine Wirkung. Momentan ist Haylee therapieresistent. Daher hat sie täglich mehrere Anfälle. Um die Anfälle schmerzfrei zu machen bekommt Haylee dreimal täglich zwei starke Antiepileptika. Das kleine Mädchen ist in ihrer Entwicklung stark verzögert. Die Ärzte gehen davon aus, dass sie auf dem heutigen Stand bleiben wird.

Haylee lebt zusammen mit ihren Eltern, die alles daran setzen ihrer Tochter ein wundervolles Leben zu ermöglichen. Die Familie hat bereits vor 2 Jahren Kontakt aufgenommen und um finanzielle Hilfe beim Kauf einer Galileo Vibrationsplatte für zu Hause gebeten. Mit diesem Gerät, dass Haylee von ihrer Physiotherapie kennt, macht sie sehr gute Fortschritte.

Nun haben Haylees Eltern erneut um Unterstützung gebeten um ihr die regelmäßige Teilnahme an einer Reittherapie ermöglichen zu können. Im Umgang mit den Pferden zeigt sie sich aufgeschlossen und ausdauernd. Ziel ist es, alle Wahrnehmungsbereiche zu fördern sowie das Gleichgewicht, Koordination und Greifabläufe der Hände. Haylees Rumpfmuskulatur ist stabiler geworden und es werden Bewegungsabläufe trainiert, die zum aufrechten Gang benötigt werden. Somit werden bei ihr viele Muskeln aktiviert, die wichtige Stützfunktionen im Rücken-, Schulter- und Bauchbereich übernehmen.

Aktion Kinderträume übernimmt die Therapiekosten in Höhe von EUR 600,00. Der Betrag stammt aus der großzügigen Spende von dem “Bund behinderter Autobesitzer e.V.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name