Noela wird mobil

Noela ist 11 Jahre alt und leidet seit ihrer Geburt am Joubert-Syndrom. Sie ist stark sehbehindert, kann nicht sprechen, nicht laufen und weder allein essen und noch trinken. Noela braucht rund um die Uhr Pflege und Unterstützung im Alltag. Trotz vieler Medikamente leidet sie zudem an ständiger Unruhe, vor allem im Schlaf. Deshalb trägt Noela nachts einen Helm, da sie ihren Kopf nicht kontrollieren kann und manchmal an das Bettgitter schlägt. Leider mag sie den Helm jedoch überhaupt nicht. Tagsüber übt Stella mit viel Hilfe die Fortbewegung am Laufwagen und eigenständig zu essen.

Noela lebt gemeinsam mit ihrem älteren Bruder, der glücklicherweise gesund ist, bei ihren Eltern. Ihr Vater ist ebenfalls schwerkrank und kann daher nicht bei Noelas intensiver Pflege unterstützen. Jedoch kümmert auch ihre Tante, die in der Nähe wohnt, sehr liebevoll um sie. Noela liebt Besuche im Zoo und im Schwimmbad, jedoch ist das aktuelle Fahrzeug in keiner Weise für ihren Transport geeignet. Nur mit Hilfe der Nachbarn schaffen es Noelas Mutter und Bruder sie im Auto zu platzieren und wieder herauszuheben, was ihr oft große Schmerzen bereitet. Um ihrem Kind auch weiterhin die Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen zu können, haben Noelas Eltern Kontakt aufgenommen und um Hilfe bei der Finanzierung eines behindertengerechten PKWs gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 1.000,00.

Kinder-Lebens-Lauf setzt ein überwältigendes Signal

Aktion Kinderträume trägt Licht der Hoffnung weiter

Der Kinder-Lebens-Lauf, der sich seit April durch die Republik bewegt, ist am 26.08.24 bei Aktion Kinderträume in Rheda-Wiedenbrück angekommen. Schirmherrin Margit Tönnies nahm von Mitarbeiterinnen des Kinderpalliativteams Siegen (KiPS) die Engelsfackel entgegen, die die Akteure als sichtbares Zeichen der Solidarität auf ihrer 7000 Kilometer langen Tour mit sich führen. Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin Bundesverband Kinderhospiz, war sichtlich überwältigt von dem großen Empfang in der Tönnies-Arena, an dem unter anderem die Mädchen und Jungen der Tönnies-Kita Anteil entscheidenden Anteil hatten.

Der Startschuss für den inzwischen dritten Kinder-Leben-Lauf war bereits im April am Brandenburger Tor in Berlin gefallen. Seither wird die Fackel von einer Kinderhospizeinrichtung zur nächsten sowie zu Kooperationspartnern des Bundesverbands Kinderhospiz als Veranstalter getragen. Begleitet wird die Flamme auf ihren rund 130 Etappen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, ihren engsten Bezugspersonen sowie zahlreichen Unterstützenden. Hunderte Unterstützer transportieren sie zu Fuß, per Fahrrad, in Booten, Rollstühlen sowie Kutschen und setzten so ein überwältigendes Signal.

Nachdem die Fackel am Montag mit Chantal Kastner, Maike Schneider, Friedel Hild, Sina Wäschenbach und Jennifer Jung vom KiPS-Team nach Rheda-Wiedenbrück gekommen ist, wurde sie am 27.08.24 von Schirmherrin Margit Tönnies zum Verein Sternenland nach Telgte gebracht. „Der Kinder-Lebens-Lauf präsentiert in einzigartiger Weise das verlässliche Hilfsnetzwerk, das sich in Deutschland für die Betroffenen stark macht“, betonte Margit Tönnies am Montagvormittag. Das Engagement, das stationäre Kinderhospizeinrichtungen und ambulante Kinderhospizdienste leisten, sei von unschätzbarem Wert. Der Lauf biete die Chance, die Herausforderungen des Lebens mit einer unheilbaren Erkrankung für die gesamte Gesellschaft sichtbarer zu machen.

Die Veranstaltung soll zum einen auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam machen, zum anderen die betroffenen Mädchen sowie Jungen sowie ihre Familien aus dem Abseits in die Mitte der Gesellschaft holen und die Mitglieder untereinander vernetzen. Die Schirmherrschaft hat Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. „Es liegt in der Verantwortung unserer Gesellschaft, uns auch um die Schwächsten zu kümmern. Diese ohnehin schon so vom Leben geforderten Familien dürfen nicht ausgegrenzt und isoliert werden“, betont sie. Der Kinder-Lebens-Lauf verbinde Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter, Bildung oder jeglicher Art von eventueller Beeinträchtigung. „Schwerstkranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene weisen engagiert auf ihre Bedürfnisse hin. Dieses Engagement finde ich großartig.“ Die Fackel signalisiere das Licht der Hoffnung und des Glücks in der Welt. „Möge es besonders stark auf die betroffenen Familien scheinen.“

In Deutschland sind 50.000 Familien von einer Diagnose für ihr Kind betroffen, die keine Aussicht auf Heilung oder Genesung bereithält. Kinderhospizeinrichtungen sind angesichts dessen alternativlose Rettungsanker in größter Not. Sie bieten einen Ort zum Ausruhen und Krafttanken im beanspruchenden Alltag. Der Kinder-Lebens-Lauf präsentiert das Hilfsnetzwerk, das sich in Deutschland für die Betroffenen stark macht. In die Veranstaltung eingebunden sind die Kooperationspartner des Bundesverbands, wozu auch Aktion Kinderträume zählt.

Hintergrund:

Der Bundesverband Kinderhospiz ist der Dachverband für rund 200 ambulante und 19 stationären Kinderhospize. Der Kinder-Lebens-Lauf soll auf deren wichtige Arbeit aufmerksam machen. Am Montag ist die dabei mitgeführte Fackel vom Kinderpalliativteam Siegen, DRK Kinderklinik, an Aktion Kinderträume übergeben worden. 

Das Kinderpalliativteam Siegen (KiPS) gibt es seit 2020. Das dreizehnköpfige Team aus Spezialisten versorgt rund 25 Betroffene und deren Familien aus dem großen Einzugsgebiet der DRK-Kinderklinik Siegen. Ziel ist es, durch die ambulante palliative Versorgung von lebenslimitiert erkrankten Kindern und ihrer Familien zur Aufrechterhaltung größtmöglicher Normalität und Lebensqualität der Kinder und ihrer Familien beizutragen. Dabei gilt die Maxime, dass die Betroffenen auch in krisenhaften Situationen und in der Lebensendphase zu Hause sein können.

Am 27.08.24 übergab Margit Tönnies die Fackel an den Verein Sternenland in Telgte, ein Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen durch den Tod verloren haben. Dort werden Trauergruppen angeboten, bei denen die Heranwachsenden in einem geschützten Rahmen erfahren, dass jemand für sie da ist, ihnen zuhört. Sie erkennen, dass sie nicht alleine sind mit all ihren Fragen und Gefühlen. Sie sind im Austausch mit anderen betroffenen Gleichaltrigen und werden begleitet von ausgebildeten Fachleuten, die sie so annehmen, wie sie sind. Eltern finden in den Mitarbeitern kompetente Ansprechpartner und zudem Austauschmöglichkeiten innerhalb der Begleitpersonen.

Aktion Kinderträume mit Sitz in Rheda möchte lebensbegrenzt erkrankte und mehrfach schwerstbehinderte Kinder sowie ihre Familien unterstützen, ihnen besondere Wünsche und Träume zu erfüllen. Und das auf unbürokratischen, direkten und schnellen Wegen, denn Zeit ist für die betroffenen Familien das höchste Gut. Ihre Kinder leiden unter unheilbaren Erkrankungen und ihre gemeinsame Zeit ist unabänderlich begrenzt. Der Verein bemüht sich dabei um die gesamte Familie, so auch um die Geschwister, die sehr häufig Aufmerksamkeit entbehren müssen, und die Eltern, die eine Entlastung von ihrem anstrengenden Alltag brauchen. Aktion Kinderträume arbeitet bundesweit mit allen ambulanten und stationären Kinderhospizen zusammen.

Spende des Ehepaars Frankenfeld

Maria und Josef Frankenfeld fühlen sich Aktion Kinderträume seit Jahren eng verbunden. Um den Verein in seiner Arbeit zu unterstützen, tätigt das Ehepaar in diesem Jahr eine Privatspende über EUR 10.000,00.

Dieser Betrag kommt in vollem Umfang der 17-jährigen Jolina und ihrer Familie zugute für die Anschaffung eines behindertengerechten PKWs.

Aktion Kinderträume bedankt sich für diese großzügige Spende bei den beiden ganz herzlich.

Ein behindertengerechter PKW für Stellas Familie

Stella ist 12 Jahre alt und erlitt im Alter von 4 Monaten eine schwere Gehirnhautentzündung. Seitdem leidet sie unter starker Epilepsie, die sich in täglichen und nächtlichen Anfällen äußert. Nach zahlreichen Krankenhausaufenthalten wurde Stella Anfang 2022 am Gehirn operiert, jedoch erbrachte dies nicht den erhofften Erfolg. Daher verbringt Stella auch weiterhin viel Zeit in Kliniken, um ihre Medikamente optimal einzustellen.

Stella lebt gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester, die glücklicherweise gesund ist, bei ihren Eltern. Im Alltag ist sie auf zahlreiche Hilfsmittel wie beispielsweise einen Rollstuhl oder Rehabuggy angewiesen. Nun hatte das aktuelle Familienfahrzeug einen Motorschaden und die Reparaturkosten würden den noch geringen Restwert des Autos übersteigen. Da die Familie aber nicht über genügen finanzielle Eigenmittel verfügt, aber dringend ein behindertengerechtes Fahrzeug benötigt, hat Stellas Mutter Kontakt aufgenommen und um Hilfe gebeten. Aufgrund der zeitintensiven Pflege von Stella kann sie keiner Tätigkeit nachgehen und Stellas Vater ist der Alleinverdiener der Familie.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 3.000,00.

Ruba wird mobil

Ruba ist 9 Jahre alt und ist mehrfach behindert. Sie leidet an einem Hydrocephalus, einer Hemiparese und epileptischen Anfällen. Bis heute kann Ruba weder selbständig sitzen noch laufen und benötigt einen speziellen Rollstuhl. Zudem trägt sie Orthesen und hat neben verschiedenen ergotherapeutischen Hilfsmitteln einen Rehaständer, der ihr helfen soll stehen zu lernen.

Ruba lebt gemeinsam mit ihren zwei Geschwistern, die glücklicherweise gesund sind, bei ihren Eltern. Die Familie benötigt dringend ein behindertengerechtes Auto mit ausreichend Platz für alle Personen, einschließlich Rubas Rollstuhl und Hilfsmitteln, und bittet deshalb um finanzielle Unterstützung. Momentan fahren Ruba und ihre Mutter meist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Zielort während der Vater mit den beiden Geschwistern und Rubas diversem Equipment mit dem Auto fährt. Dies erschwert den ohnehin sehr anspruchsvollen Familienalltag enorm. Auch gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen sind derzeit nicht möglich.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 1.000,00.

Ein Galileo-Trainingsgerät für Raoul

Bei Raoul, 10 Jahre alt, wurde bereits während der Schwangerschaft eine Balkenagenesie diagnostiziert und er kam als Frühchen mit einem Herzfehler zur Welt. Obwohl in seinen ersten Lebensjahren weitere “kleinere“ Erkrankungen diagnostiziert wurden, entwickelte sich Raoul insgesamt altersgerecht. Seit seinem vierten Lebensjahr machte Raoul jedoch große Rückschritte, deren Ursache die Ärzte erst viel später durch ein Ausschlussverfahren feststellten: eine unheilbare, extrem seltene Stoffwechselerkrankung mit geringer Lebenserwartung namens metachromatische Leukodystropie. Inzwischen wird jedoch eher ein milder verlaufender Sulfatasemangel vermutet. Raoul braucht ständig extreme Körpernähe, um sich sicher zu fühlen und seine Wahrnehmungsstörung. Inzwischen hat er seine Gehfähigkeit verloren und kann aktive Sprache nicht mehr verstehen.

Raoul ist trotz seiner Mehrfachbehinderung ein immer gut gelauntes und sehr agiles Kind. Er lebt bei seiner alleinerziehenden Mutter, die bereits 2019 um finanzielle Unterstützung bei der Finanzierung eines Treppenlifts für Raoul gebeten hat, denn das mehrmals tägliche auf und ab der Treppen mit Raoul wurde mit zunehmendem Gewicht und Raouls Behinderung immer schwieriger für seinen Vater, der damals noch bei der Familie wohnte. 2023 bat Raouls Mutter ein weiteres Mal um Hilfe beim Kauf eines Reha-Autokindersitzes für Raoul, um ihm die Teilhabe am alltäglichen Leben zu ermöglichen. Dadurch konnte er an den Klassenfahrten im eigenen Schulbus zu den Therapiepferden, den Schwimmbadbesuchen und Wandertagen teilnehmen. Auch seine Großeltern konnte Raoul endlich wieder besuchen.

Nun hat Raouls Familie erneut Kontakt aufgenommen und um Hilfe bei der Anschaffung eines Galileo-Trainingsgeräts gebeten. Seit diesem Jahr erhält Raoul eine von der Krankenkasse genehmigte außerklinische Intensivpflege für zu Hause. Wöchentlich unterzieht er sich mehrfach verschiedenen Therapien, die ihm seine Lebensqualität erhalten und verbessern sollen, aber auch um Komplikationen vorzubeugen. Gemeinsam mit seinen Ärzten wurde ein interdisziplinäres Behandlungskonzept entwickelt, das auch eine Ganzkörpervibrationstherapie umfasst. Dabei liegt Raoul auf einer Liege mit einer integrierten Galileo-Vibrationsplatte, wodurch sich seine Spastiken deutlich verbessert haben. Dadurch hat er viel weniger Schmerzen und wirkt aufmerksamer und wacher.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 2.000,00Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2023 der Tönnies Unternehmensgruppe.

Ein Fahrstuhl für Finja

Finja ist 6 Jahre alt und kam mit einem Gendefekt namens Tuba1a zur Welt. In den ersten Lebensmonaten bemerkten ihre Eltern, dass ihre Entwicklung nicht wie erwartet verlief. Aufgrund einer Fehlbildung im Gehirn ist Finja stark muskelhypoton, fast blind und entwicklungsverzögert. Sie leidet an Epilepsie und kann sich nicht selbständig fortbewegen, sitzen sowie essen und trinken. Zudem ist Finja nonverbal und benötigt im Alltag rund um die Uhr Hilfe. Seit 2020 besucht sie stundenweise den örtlichen Kindergarten und ist ein lebensfrohes Mädchen, dass gerne Musik und Geschichten hört.

Finja lebt gemeinsam mit ihrem Bruder, der glücklicherweise gesund ist, bei ihren Eltern. Da sich Finja in Körpergröße und –gewicht normal entwickelt, wird es immer schwieriger, sie die Treppen zur Wohnung der Familie hochzutragen. Die Gesundheit der Eltern leidet zunehmend unter dieser Belastung, und auch für Finja ist es spürbar anstrengend, dabei wirft sie häufig ihren Kopf und Körper nach hinten. Deshalb beabsichtigen die Eltern das Haus, in dessen Erdgeschoss Finjas Großeltern leben, umzubauen und einen Außenlift zu installieren. Die Kosten hierfür sind jedoch sehr hoch und werden nur zu einem geringen Teil von der Krankenkasse übernommen. Daher hat die Familie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung bei diesem Vorhaben gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Einbaukosten mit EUR 1.500,00. Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2023 der Tönnies Unternehmensgruppe.

Ein Galileo-Trainingsgerät für Lia

Lia ist 2 Jahre alt und kam per Kaiserschnitt auf zur Welt. Unmittelbar nach der Geburt musste sie dann auf die Intensivstation verlegt werden. Sie leidet an einer spastischen Hemiparese aufgrund einer Hirnverletzung sowie an verschiedenen weiteren Einschränkungen und einer Entwicklungsverzögerung der Grobmotorik. Es wird vermutet, dass sie im Mutterleib einen Schlaganfall erlitten hat. Lia ist kleinwüchsig, hat an beiden Augen eine Sehschwäche und erlebte vor kurzem ihren ersten epileptischen Anfall. Ihr Alltag ist geprägt von zahlreichen Terminen bei Ärzten, Therapeuten und in Krankenhäusern.

Lia lebt gemeinsam mit ihren zwei Geschwistern, die glücklicherweise gesund sind, bei ihren Eltern. Da ihr die nötige Stabilität fehlt, nutzt sie bereits einen Therapiestuhl sowie diverse andere Hilfsmittel. Nun benötigt sie auch einen Reha-Autokindersitz mit Hüftunterstützung, der jedoch leider nicht in das aktuelle Familienfahrzeug passt, selbst mit einem Umbau nicht. Als einzige Möglichkeit blieb eine Neuanschaffung, für die die Familie einen Kredit aufgenommen hat, ebenso wie für den Umbau der Terrasse. Daher ist das Budget der Familie erschöpft, doch Lia benötigt dringend ein Galileo-Trainingsgerät, um sie auch daheim bestmöglich fördern zu können. Daher hat die Familie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Kauf gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 2.000,00. Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2023 der Tönnies Unternehmensgruppe.

Ein behindertengerechter PKW für Esma

Esma ist 17 Jahre alt und leidet an einer lebensverkürzenden Stoffwechselerkrankung namens Mitochondriopathie MEGDEL/SERAC1. Ihre Familie übernimmt rund um die Uhr ihre intensive Pflege. Esma hat viele Arzttermine, zunehmend auch bei Spezialisten wie beispielsweise bei Zahnärzten, die sich mit beatmeten Kindern auskennen. Unterstützt wird die Familie durch den örtlichen ambulanten Kinder- und Hospizdienst, der sie im häuslichen Umfeld entlastet. So bekommt jedes Familienmitglied, sowohl die Eltern als auch Esmas drei Geschwister, die glücklicherweise gesund sind, von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, Kraft zu tanken.

Esma ist auf einen Rollstuhl angewiesen, was eine große Schwierigkeit für ihren Transport darstellt, da dieser nicht in die meisten Autos passt – So auch nicht in das aktuelle Fahrzeug. Das führte in den letzten Jahren häufig dazu, dass die Familie in ihrer Teilhabe am sozialen Leben eingeschränkt war. Beim Fahrdienst scheiterte es oft an den zeitlichen Kapazitäten für bestimmte Termine, wie beispielsweise bei den organisierten Treffen mit anderen betroffenen Familien durch den örtlichen ambulanten Kinder- und Hospizdienst. Auch an Ausflügen in den Tierpark oder zum Reiterhof kann nicht teilgenommen werden, um der Familien so die Möglichkeit zu geben, mit ihrem schwer erkrankten Kind am normalen Leben teilhaben zu können. Daher hat die Familie Kontakt aufgenommen und um finanzielle Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten PKWs mit genügend Platz für alle gebeten.

Aktion Kinderträume beteiligt sich an den Anschaffungskosten mit EUR 1.000,00. Der Betrag stammt aus der Spendenaktion 2023 der Tönnies Unternehmensgruppe.

Reiner Thies feiert seinen runden Geburtstag

Anlässlich seines 60. Geburtstags verzichtete Reiner Thies auf Geschenke und bat seine Gäste stattdessen um Spenden für Aktion Kinderträume. Dabei kamen EUR 900,00 zusammen.

Der Betrag kommt in vollem Umfang dem 5-jährigen Jan-Hinnerk und seiner Familie zugute.

Aktion Kinderträume bedankt sich bei Reiner Thies und seinen Gästen für die großzügigen Spenden.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück Aktion Kinderträume e. V.
IBAN DE35478535200002038024
BIC WELADED1WDB

Verwendungszweck
Anlass, Name